27.11.2014, 09:26 Uhr | 0 |

Pressemitteilung VDI nachrichten verdoppelt Spenden für technische Hilfsprojekte in Afrika und Südamerika

Ingenieure helfen der Welt: Zum dritten Mal verdoppelt Zeitung private Spenden

Derzeit verbringen die Einwohner von Butajira in Zentraläthiopien noch viele Stunden, um Holz für die Kochstelle zu finden. Zeit, die für Bildung und Ackerbau fehlt. Ingenieure aus Augsburg wollen die Stromversorgung auf Sonnenenergie umstellen. Das ist eines der Projekte von „Ingenieure helfen der Welt“, der ganzjährigen Spendenaktion der VDI nachrichten. Ab dem 1. Dezember verdoppelt die Wochenzeitung zusätzlich die eingehenden Spenden an die teilnehmenden Projekte.

Es sind so einfache, so gute Ideen, die Ingenieure in ganz Deutschland austüfteln, um die Lebensbedingungen in Afrika, in Süd- und Mittelamerika zu verbessern. Da wollen Ingenieure des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eine Schule in Kolumbien mit sauberem Trinkwasser und eine Schule auf Haiti mit einer Zisterne versorgen. Andere Projekte planen eine bessere Trinkwasserversorgung, etwa in mehreren Dörfern in Kamerun und Eritrea. Geplant sind neue Leitungsnetze, Brunnen, Zisternen, Regenwasserbecken, Trenntoiletten und Filteranlagen, jeweils angepasst an die Möglichkeiten vor Ort.

Auch die Nutzung von Sonnenenergie ist bei vielen Projekten ein zentrales Ziel. Sonnenenergie gibt es in Afrika und Südamerika meist im Überfluss. Sie soll genutzt werden, um beispielsweise Schulen in Simbabwe und Ghana mit Strom zu versorgen. Das erlaubt nicht nur das Lernen in der Dämmerung, sondern auch das Lernen am Computer und die Nutzung moderner Techniken.

„Oft benötigen die Projektträger nur vergleichsweise geringe Mittel, um vor Ort entscheidende Fortschritte zu erzielen“, schildert Ulrike Gläsle, Leiterin Marketing beim VDI Verlag und Koordinatorin der Aktion „Ingenieure helfen der Welt“. „Es sind oft einfache, technische Ideen, die die Lebensbedingungen in den armen Regionen Afrikas, Süd- und Mittelamerikas verbessern.“

Nicht auf Sonne, sondern auf Wasserkraft setzen Ingenieure in Regensburg. Sie arbeiten an einem Kleinstwasserkraftwerk, das mit einem Bachlauf und nur zwei Metern Gefälle auskommt. Die Ingenieure wollen die Kleinstkraftwerk so effizient und so einfach wie möglich konstruieren, damit Menschen in armen Regionen ihr Dorf mit Strom versorgen können. Gut 2000 Euro benötigen die Ingenieure für Turbinen und den Bau von Prototypen. „Das ist eine Summe, die wir rasch zusammenbekommen sollten“, so Gläsle.

Nur noch 1349 Euro braucht die GaraGe in Leipzig, um ihr Schülerlabor fertigzustellen. Finanziert werden sollen noch 20 Bausätze, damit sich die Schüler in dem Labor mit Bionik, Robotik, Nanotechnologie, optischen Technologien sowie E-Mobilität beschäftigen können.

Das ganze Jahr über läuft die Aktion „Ingenieure helfen der Welt“ auf dem frei zugänglichen Newsportal der VDI nachrichten unter www.ingenieur.de/spendenaktion. „Die Ingenieure haben viele einfache technische Lösungen entwickelt, die auf die Bedürfnisse und die Kenntnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten sind und ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessern“, lobt Gläsle. „Viele Projekte benötigen für die Weiterentwicklung und Einführung ihrer Lösungen aber noch finanzielle Unterstützung.“ Aus diesem Grund hat VDI nachrichten auch im dritten Jahr hintereinander 15.000 Euro zur Verfügung gestellt, mit denen private Spenden verdoppelt werden.

Die Aktion „Sie spenden – wir verdoppeln!“ beginnt am 1. Dezember 2014. Solange der Spenden-Verdopplungstopf reicht, legt die Wochenzeitung bei jeder privaten Spende den Betrag bis zu einer Höchstgrenze von 500 Euro noch einmal oben drauf. Pro Projekt liegt die Obergrenze bei 2000 Euro. Betterplace.org, Kooperationspartner der VDI nachrichten, stellt für die Verdopplungsaktion die Infrastruktur mit einer extra dafür eingerichteten Seite. Der Hinweis ist ab dem 1. Dezember auf www.ingenieur.de/spendenaktion zu finden.

Allerdings sollten sich die Spender beeilen. „In den vergangenen Jahren war unser zusätzlicher Spendentopf oft schon weit vor Weihnachten ausgeschöpft“, rät Gläsle den Spendern zu schnellem Handeln. Alle 15 Projekte der Verdopplungsaktion sind nicht nur von den VDI nachrichten geprüft, sondern auch als gemeinnützig anerkannt. Die Spender erhalten deshalb eine Spendenbescheinigung.

 
Pressekontakt:
Simone Schmidt, + 49 211 6188-372
sschmidt@vdi-nachrichten.com

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Von Axel Mörer-Funk
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