16.01.2015, 11:24 Uhr | 0 |

Pressemitteilung VDI nachrichten: 13 Hilfsprojekte in Afrika und Südamerika unterstützt

Ingenieure helfen der Welt: Zum vierten Mal verdoppelte die Zeitung private Spenden

Für viele Hilfsprojekte war es das schönste Geschenk des Jahres: Die VDI nachrichten haben zum vierten Mal gemeinnützige Ingenieur-Projekte in Afrika, Süd- und Mittelamerika mitfinanziert. In nur 15 Tagen kamen so viele Privatspenden im Rahmen der Aktion „Sie spenden – wie verdoppeln!“ zusammen, dass der Fördertopf der Wochenzeitung schon weit vor Weihnachten erschöpft war.

Plastikmüll-Recycling in Ghana, Licht und Wasser für Schulen in Malawi, Strom aus Wasserkraft in Kamerun: Die Projekte, die zu Weihnachten 2014 auf der Spendenliste der VDI nachrichten standen, waren ausgesprochen verschieden. Doch sie einte, dass Ingenieure in Deutschland mit guten, einfachen Ideen die Lebensbedingungen in armen Regionen Afrikas, Süd- und Mittelamerika verbessern wollen.

„13 einzelne Projekte konnten durch die Aktion, Sie spenden – wie verdoppeln!’ unterstützt werden“, freut sich Ulrike Gläsle, Marketingleiterin des VDI Verlages, als sie in Düsseldorf Bilanz zieht. Zum vierten Mal hatte die Wochenzeitung 15.000 Euro zur Verfügung gestellt, um Privatspenden zu verdoppeln. „Schon nach 15 Tagen waren so viele Privatspenden eingegangen, dass unser Budget aufgebraucht war. Ein tolles Weihnachtsgeschenk“, so Gläsle. Insgesamt 30.000 Euro wurden so an die 13 Projekte überwiesen.

Jedes einzelne Projekt stellt sich auf der Partnerplattform betterplace.org vor. Dort konnte auch direkt gespendet werden, die VDI nachrichten legten die gleiche Summe oben drauf. Insgesamt standen 15 Projekte zur Auswahl. „Das 13 von 15 Vorhaben nun genug Geld haben, um ihre Ziele zu erreichen, freut uns ganz besonders“, so Gläsle.

Ganz viele Projekte drehen sich um eine sichere Trinkwasserversorgung, die Erzeugung von Strom für Schulen und die Verbesserung der Hygiene etwa durch den Bau von Trenntoiletten und Zisternen. Dabei sind alle von deutschen Ingenieuren ausgetüftelten Lösungen jeweils angepasst an die Fähigkeiten der Dorfbewohner. „Wir unterstützen keine Hightech-Anlagen, sondern einfache technische Lösungen in Afrika oder Südamerika, die die Menschen auch selbst betreuen und reparieren können“, so Gläsle.

„Oft benötigen die Projektträger nur vergleichsweise geringe Mittel, um vor Ort entscheidende Fortschritte zu erzielen“, schildert Simone Schmidt, Koordinatorin der Aktion „Ingenieure helfen der Welt“ bei den VDI nachrichten. Wie wenig das ist, zeigt der geplante Bau einer Schule und von kleinen Wohnhäusern für Waisenkinder in Kenia, die der Architekt Heiko Wäsche aus Hennef bei Bonn plant. So kostet der Kauf des Grundstückes nur 2500 Euro, für den Arbeitslohn der in Lehmbauweise zu bauenden Häuser sind weitere 2500 Euro notwendig. Mit dem Bau soll im Frühjahr begonnen werden. Dann wird Diplom-Ingenieur Wäsche, Vorsitzender des Vereins „Häuser für Waisenkinder“, ehrenamtlich für mehrere Monate nach Kenia gehen, um die Bauarbeiter in Lehmbauweise anzulernen und die Bauleitung zu übernehmen. „Wir rechnen mit zwei Jahren Bauzeit für die Schule mit acht Klassenräumen und vier Wohnhäusern für 32 Kinder.“

Mit dem Abschluss der Verdoppelungsaktion ist die Spendenaktion allerdings nicht zu Ende. Das ganze Jahr über fördern und berichten die VDI nachrichten über die Projekte, die sich im Rahmen der VDI nachrichten-Aktion „Ingenieure helfen der Welt“ präsentieren und um Spenden bitten. Die einzelnen Projekte finden Sie unter www.vdi-nachrichten.com/spendenaktion.

Pressekontakt:
Axel Mörer-Funk, + 49 228 696 545
axel.moerer-funk@ingenieur.de

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Von Axel Mörer-Funk
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