24.11.2015, 10:14 Uhr | 0 |

Pressemitteilung Technik gegen Armut: VDI nachrichten verdoppelt Spenden für Hilfsprojekte in Afrika, Indien und Südamerika

Ingenieure helfen der Welt: Zum vierten Mal verdoppelt die Wochenzeitung private Spenden

Was hierzulande selbstverständlich ist – sauberes Trinkwasser, Abwasser- und Müllentsorgung, Strom, ordentliche Schulräume – ist in vielen armen Regionen bei weitem nicht normal. Die Aktion „Ingenieure helfen der Welt“ der VDI nachrichten will das ein Stück ändern: Zum vierten Mal verdoppelt die Wochenzeitung in der Vorweihnachtszeit private Spenden für gemeinnützige Hilfsprojekte von Ingenieuren in Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika. Rund 15 Projekte beteiligen sich in diesem Jahr, die mit einfachen technischen Lösungen die Lebens- und Arbeitsbedingungen in armen Regionen verbessern wollen.

Die Beträge privater Spender wird die Wochenzeitung aus Eigenmitteln jeweils verdoppeln. Dazu hat VDI nachrichten in diesem Jahr 15 000 EUR bereit gestellt. Verdoppelt werden Spenden bis zu einer Obergrenze von 200 EUR, pro Projekt sind maximal 2 000 EUR vorgesehen. „Wir wollen dadurch möglichst vielen Projekten Aufmerksamkeit verschaffen und Spender dafür gewinnen, mehrere Vorhaben zu unterstützen“, so Ulrike Gläsle, Marketing- und Vertriebsleiterin des VDI Verlags. Seit dem Start 2011 haben sich 37 Projekte an der Aktion „Sie spenden – wie verdoppeln“ beteiligt, bereits 20 Hilfsprojekte konnten komplett finanziert werden.

Die Spendenaktion 2015 startet am 30. November 2015 in Zusammenarbeit mit der Spendenplattform betterplace.org. Alle Projekte stellen sich auf ingenieur.de/spendenaktion vor. Mehrere Vorhaben wollen die Trinkwasserversorgung verbessern, beispielsweise in Ghana, Eritrea, Uganda und Peru. Andere planen Schulgebäude in armen Teilen Nicaraguas, Wohnhäuser für Waisenkinder in Kenia, oder die Entwicklung eines Kleinstwasserkraftwerks, das mit seiner Mikroturbine einzelne Häuser auf dem Land mit Strom versorgen kann. „Alle diese Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass nicht Hightech-Anlagen, sondern einfache technische Lösungen realisiert werden, die die Menschen auch selbst betreuen und reparieren können“, so Gläsle.

Der finanzielle Aufwand, um Projekte vor Ort zu realisieren, ist überschaubar. „Oft benötigen die Projektträger nur geringe Mittel, um vor Ort entscheidende Fortschritte zu erzielen“, schildert Simone Schmidt, Koordinatorin der Aktion „Ingenieure helfen der Welt“ bei VDI nachrichten. So braucht eine Initiative für einen Wassertank nur 900 Euro. Der Tank soll Schulkinder in Ghana mit sauberem Trinkwasser versorgen. „Meist werden die Projekte mit Baumaterialen aus der Region und den Menschen umgesetzt, die vor Ort leben“, so Schmidt. „Nur das Know-how kommt von den Ingenieuren aus Deutschland.“

Die Aktion dauert bis zum 4. Januar 2016 – es sei denn, der Spendentopf der VDI nachrichten ist schon vorher dank der Spendenfreudigkeit erschöpft. Das war im vergangenen Jahr schon nach zwei Wochen der Fall. Mit dem Abschluss der Verdoppelungsaktion ist die Spendenaktion allerdings nicht zu Ende. Das ganze Jahr über fördert und berichtet VDI nachrichten über die Projekte, die sich im Rahmen der VDI nachrichten-Aktion „Ingenieure helfen der Welt“ präsentieren und um Spenden bitten. Die einzelnen Projekte finden Sie unter ingenieur.de/spendenaktion.

Pressekontakt:
Axel Mörer-Funk, + 49 228 696 545
axel.moerer-funk@ingenieur.de

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Von Axel Mörer-Funk
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