01.10.2013, 18:13 Uhr | 0 |

Alternative zu Youtube Musikdienst Vevo startet in Deutschland

Für Musik-Fans gibt es jetzt eine Alternative zu Youtube. Die amerikanische Video-Plattform Vevo ist jetzt auch in Deutschland online. Anders als Konkurrent Youtube konnten sich die Vevo-Macher mit der deutschen Musikverwertungsgesellschaft Gema einigen – nach zwei Jahre dauernden Verhandlungen. 

Musikdienst Vevo
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Der über Werbung finanzierte Musikdienst Vevo ist jetzt auch in Deutschland online. 75.000 Videos können kostenlos angeschaut werden.

Foto: Screenshot ingenieur.de

Bereits seit vier Jahren setzt sich Youtube mit der Gema über die Höhe der Lizenzgebühren auseinander, die die Plattform an die Gema zahlen soll. Diese Auseinandersetzungen sind der Grund dafür, warum Youtube-Nutzer häufig statt des gewünschten Musik-Videos den Hinweis sehen „Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar“.

Unabhängiger vom großen Partner

In diese Nische stößt Vevo in Deutschland. Der Musikdienst ist bereits in zwölf Ländern aktiv, darunter sind neben den USA und Kanada auch europäische Länder wie Frankreich und Italien. In den meisten Ländern ist Vevo aber der kleinere Partner von Youtube, dort greifen viele über Youtube auf die Videos zu anstatt direkt über die Vevo-Website.

In den USA beispielsweise kommen rund zwei Drittel der Vevo-Abrufe über Youtube. Die Werbeeinnahmen dafür muss Vevo dann teilen. Mit dem Start in Deutschland will Vevo ein Stück unabhängiger vom großen Bruder werden.

Angebot wird durch Werbung finanziert

Insgesamt stellt Vevo 75 000 Musikvideos bereit, dazu gehören immer auch die neuesten Hits. Der Musikdienst gehört Sony und dem Musikkonzern Universal Music. Das Angebot ist kostenlos und wird über Werbung finanziert – nach jeweils drei Videos wird ein Werbeclip eingespielt. Den Zugriff auf Vevo ermöglichen neben der Website auch Apps für Smartphones und Tablets, die Settop-Box Apple TV und die Spielekonsole Xbox. Partnerschaften mit weiteren Geräteherstellern, wie Anbietern von TV-Geräten mit Internet-Anschluss, sind in Arbeit. 

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Von Andrea Ziech
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