21.07.2017, 13:30 Uhr | 2 |

Noch Single? Zehn Gründe, einen Ingenieur zu lieben

Was spricht dagegen, sich einen Ingenieur oder eine Ingenieurin zu angeln? Nichts – ganz im Gegenteil. Es gibt jede Menge Gründe, sich in einen Ingenieur zu verlieben. Zehn davon haben wir hier aufgeführt. Und nein, wir meinen die Liste nicht bierernst. 

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Fang für die Ewigkeit: Ingenieuren ist Treue nach eigener Aussage besonders wichtig in einer Beziehung.

Foto: Patrick Pleul/dpa

1. Dem Ingeniör ist nichts zu schwör

Das ist der Grund der Gründe – und seit den Comics mit dem Erfinder und Ingenieur Daniel Düsentrieb, der den Spruch erfand, der Wahlspruch der Ingenieure. Er ist aber nicht nur ein Arbeitsmotto, sondern auf alle Lebenslagen übertragbar. Der Weg ist zu weit, das Auto kaputt, die Zeit zu knapp? Ein Ingenieur lässt sich davon nicht abschrecken und findet sicher einen Weg, um zu dir zu kommen.

2. Ingenieure haben immer eine Lösung

Du hast ein Problem, das du einfach nicht lösen kannst? Du weißt nicht weiter, weil irgendwie nichts zusammenpasst? Frag einen Ingenieur. Er hat eine Lösung. Und wenn nicht, analysiert er das Problem und findet eine. Die einzige Voraussetzung: Du musst die Situation konkret benennen können. „Ich weiß auch nicht“ oder „Das fühlt sich irgendwie doof an“ sind keine korrekten Problembeschreibungen. 

3. Die Auswahl ist groß

Wer sich vornimmt, den Ingenieur oder die Ingenieurin fürs Leben zu finden, hat jede Menge Möglichkeiten: Die Auswahl an Fachbereichen ist breit gefächert; von Maschinenbau über Architektur bis hin zu Informatik ist alles dabei, was auch nur im Entferntesten mit Technik, Konstruktion und Schaffensprozessen zu tun hat. Außerdem gibt es mehr als 1,6 Millionen Exemplare allein in Deutschland, wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln festgestellt hat.

Junge Gymnasiastinnen untersuchen am Donnerstag (04.08.2011) in der Prüfhalle des Kugellagerherstellers SKF in Schweinfurt (Unterfranken) ein Kegelrollenlager. Zwölf Teilnehmerinnen aus ganz Bayern schlüpfen bei einem fünf-tägigen Forscherinnen-Camp in die Rolle von Ingenieurinnen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa/lby (zu dpa-KORR.: "Ingenieurin für fünf Tage-Mädchen entdecken Technik für sich" vom 05.08.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Forscherinnen-Camp bei Kugellagerhersteller SKF.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Auch geschlechtertechnisch muss niemand Kompromisse eingehen: Frauen sind in der Branche zwar immer noch in der Minderheit, aber seit ein paar Jahren deutlich auf dem Vormarsch.

4. Ingenieure sind flexibel

Du hast nicht das richtige Werkzeug im Schrank? In der Küchenschublade ist sicher etwas, das man gebrauchen kann. Der Weg zum Restaurant entlang der Küstenstraße ist gesperrt? Dann besorgt ihr euch halt ein Schlauchboot und paddelt hin. Die Kerzen fürs romantische Dinner fehlen? Der leise vor sich hin glühende Grill tut es auch. Der Ingenieur und die Ingenieurin können sich mit Bravour auf unkonventionelle Ideen einlassen. Als perfekter Partner solltest du das natürlich auch können.

5. Ingenieure sind kreativ

Ideen nehmen in Ingenieurköpfen schnell Form an – auch mal eine Ungewöhnliche.

ARCHIV - Micheline Bernardini, eine Nackttänzerin des Pariser Casinos, präsentiert am 5. Juli 1946 in einem Schwimmbad in Paris den ersten Bikini, den der französische Ingenieur Louis Reard entwickelt hatte (Archivfoto). (zu dpa: "70 Jahre Bikini: Skandalös, emanzipatorisch und sexy" vom 04.07.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Ingenieure erfinden auch schon mal etwas, das mit Technik nichts zu tun hat, wie hier den ersten Bikini. Er wurde vom französischen Ingenieur Louis Reard entwickelt. Das Foto zeigt Micheline Bernardini, eine Nackttänzerin des Pariser Casinos, die das gute Stück am 5. Juli 1946 in einem Schwimmbad in Paris vorstellt. 

Foto: dpa

Schließlich ist es das Wesen des Ingenieurjobs, aus Gedanken Produkte, Maschinen oder Häuser zu entwickeln. Und wenn irgendwann mal das Indianerzelt im Wohnzimmer oder das Baumhaus im Garten gefragt sind: Herr oder Frau Ingenieur macht das schon.

6. Planlosigkeit gehört der Vergangenheit an

Ingenieure haben immer einen Plan – egal, ob für den Aufbau der Küche oder das nächste Wochenende. Lass dich darauf ein, und alles läuft wie auf Schienen.

ARCHIV - Der US-amerikanische Ingenieur und Erfinder Thomas Alva Edison am 18.4.1878 mit seinem Phonographen, den er in der National Academy of Science in Washington ausstellt. dpa (nur s/w, zu dpa "Revolution im November '89: Vor 125 Jahre wurde die Jukebox erfunden" vom 18.11.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Der US-amerikanische Ingenieur und Erfinder Thomas Alva Edison 1878 mit seinem Phonographen, den er in der National Academy of Science in Washington ausstellt. 

Foto: dpa

Du musst allerdings damit rechnen, dass spontane Ausflüge an den See irgendwie... weniger spontan werden. Aber immerhin habt ihr dann nichts vergessen, und es passt auch alles in den Kofferraum.

7. Ingenieure stehen für Sein statt Schein

Ein dickes Auto, ein gewinnendes Lächeln, aber weder Charme noch Fantasie und schon gar keine echten Gefühle? Nicht dein Ingenieur. Luftnummern sind – zumindest im übertragenen Sinn – so gar nicht sein Ding: Er bevorzugt Sein statt Schein. Wenn du damit umgehen kannst, nach Klärung der Frage „Zu mir oder zu dir?“ im praktischen Golf zu sitzen statt im Porsche, habt ihr beide schon gewonnen. Denn du bekommst, was du siehst. Und meistens noch mehr.

8. Ingenieure können gut erklären

Sie erklären dir die Welt – vom Detail bis zum großen Ganzen. Und sie können es.

Ein Ingenieur "programmiert" am 12.04.2015 am Stand der Firma ABB mittels Bewegungen den Kleinroboter YuMi bei der Hannover Messe in Hannover (Niedersachsen). Die Industriemesse findet vom 13. bis 17. April 2015 statt. Partnerland ist im Jahr 2015 Indien. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Ingenieur auf der Hannover Messe: Sie erklären dir die Welt – vom Detail bis zum großen Ganzen. 

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Ja, Physik, Technik und Artverwandtes machen Spaß. Wenn man begreift, was womit zusammenhängt, kriegt gemeinsames Sternegucken eine ganz andere Bedeutung. Und Null-Acht-Fünfzehn-Liebeserklärungen gehören auch der Vergangenheit an – die sind schon etwas hintergründiger. 

9. Ingenieure hören zu. Also meistens

Ingenieure verstehen, warum es Anleitungen für den Möbelaufbau und Wegbeschreibungen gibt – schließlich gehört sowas zu ihrem Job. Ob sie diese Fähigkeit auch im Privatleben nutzen, steht auf einem anderen Blatt. Echte Männer fragen halt nicht nach dem Weg und Ingenieurinnen haben das sowieso nicht nötig. Und die Montageanleitung hat IKEA ja sowieso nur als Kinderbelustigung ins Paket gelegt, oder?

10. Ein Fang für die Ewigkeit

Um Konkurrenz brauchst du dir keine Sorgen zu machen: Ingenieuren ist Treue nach eigener Aussage besonders wichtig in einer Beziehung, wie eine Umfrage bei einschlägigen Partnerportalen ergeben hat. Außerdem ist der berühmt-berüchtigte praktische Kleidungsstil der männlichen Exemplare mit bequemen Schuhen und Karo-Hemd eher schlecht fürs Fremdflirten. Und schüchtern sind die meisten Ingenieure auch, wie eine Umfrage bei Parship und ElitePartner ergeben hat. 

Nach diesen zehn Gründen für die Liebe steht ja einer Hochzeit eigentlich nichts mehr im Wege. Die Kollegen beim VDI halten es für ratsam, eine Ingenieurin oder einen Ingenieur direkt an sich zu binden. Das sind die zehn Gründe dafür.

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Von Judith Bexten
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kommentare
02.08.2016, 08:30 Uhr Bernhard Emberger
"Dem Ingeniör ist nichts zu schwör", der Wahlspruch von Daniel Düsentrieb, ist den ersten beiden Zeilen des Ingenieurlieds entlehnt. Diese lauten:

Dem Ingenieur ist nichts zu schwere -
Er lacht und spricht: Wenn dieses nicht, so geht doch das!

Das Lied wurde von Heinrich Seidel 1871 verfasst. Die Comic-Figur "Daniel Düsentrieb" ist eine Erfindung von Carl Barks. Der Ingenieur Düsentrieb erschien erstmals 1952 in einem Walt-Disney-Comic.

Text des Ingenieurlieds: http://hor.de/gedichte/heinrich_seidel/ingenieurlied.htm
Quelle Daniel Düsentrieb: https://coa.inducks.org/story.php?c=W+WDC+140-02

07.12.2016, 07:59 Uhr StephanB
Hat mich gleich an diesen Artikel erinnert:
http://www.der-postillon.com/2010/06/neue-studie-wissenschaftler-sind-ideale.html

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