25.02.2016, 06:55 Uhr | 0 |

Fünf weitere Symbole So sehen die neuen Facebook Reactions aus

Aus eins mach sechs: Facebook hat zusätzlich zu seinem bekannten „Like“-Button fünf neue Symbole eingeführt. Damit kann jetzt auf gepostete Beiträge differenzierter im sozialen Netzwerk reagiert werden. Mit einem Knopfdruck.

Emjojis Love, Haha, Wow, Sad, Angry
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Die neuen Facebook-Emjojis Love, Haha, Wow, Sad, Angry: Mit ihnen kommen Liebe, Lachen, Überraschung, Traurigkeit und Wut auf die Seiten des Online-Netzwerkes.

Foto: Facebook

Sie heißen Love, Haha, Wow, Sad, Angry, die so genannten Facebook Reactions, die am Mittwoch weltweit aktiviert wurden. Und nach und nach bei den Nutzern des größten Online-Netzwerkes erscheinen werden. Auch in Deutschland. Mit den neuen Emjojis kommen Liebe, Lachen, Überraschung, Traurigkeit und Wut auf die Seiten.

Angekündigt hatte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Alternativen zum Like-Button bereits Mitte September. Dem 2004 gegründeten Unternehmen war aufgefallen, dass es beispielsweise unpassend ist, unter einem Trauer-Eintrag oder einem Katastrophenbericht ein „Gefällt mir“ anzuklicken.

Kein "Dislike"-Button 

Zu sehen bekommen die Nutzer die neuen Facebook Reactions, wenn sie auf dem Smartphone den „Like“-Button lange gedrückt halten oder auf dem Desktop den Mauszeiger darüber ziehen. Nicht erfüllt hat Facebook-Chef Zuckerberg den Wunsch vieler Anwender nach einem "Dislike"-Button. Etwas nicht zu mögen, also abzulehnen, ist nicht im Sinne des Facebook-Erfinders.

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Facebook-Screenshot mit fünf neuen Reactions neben dem bekannten "Like"-Button. Die neuen Emoji-Symbole wurden am 24. Februar 2016 aktiviert. 

Foto: Facebook/dpa

Und den Nutzern seiner Seiten werden mit den neuen Symbolen nicht nur mehr Wahlmöglichkeiten geboten – über die neuen Emjojis können auch noch mehr und genauere Daten über die Anwender gesammelt werden.

Positive Reaktionen bei Tests 

Die neuen Symbole kommen nicht von ungefähr. So haben sich Facebook-Mitarbeiter die Antworten unter Netzwerk-Beiträgen angeschaut und analysiert, wie die Menschen dort reagierten. Bei der Klassifizierung wurde das Facebook-Team von Soziologen beraten. So sei man auf insgesamt sechs Kategorien gekommen.

„Wir verstehen, dass dies eine große Änderung darstellt, die wir sehr behutsam einführen wollen. Wir haben uns über ein Jahr Zeit genommen und international unterschiedliche Tests durchgeführt, um herauszufinden, welche Reaktionen die Menschen am meisten nutzen möchten. Wir haben uns ebenfalls angesehen, welche Emojis und Sticker bereits am häufigsten genutzt werden. Das Feedback zu Reactions war in den Märkten, in denen bereits getestet wurde, sehr positiv“, heißt es bei Facebook. 

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Von Martina Kefer
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