23.04.2014, 08:44 Uhr | 0 |

Akkuladung für sechs Stunden Kabellose Lichtpilze bringen natürliches Lichtambiente ins Wohnzimmer

Eine junge Licht-Designerin aus Madrid holt den Wald ins Haus: Ihre Mush-Lamp in Pilzform besteht aus natürlichen Materialien und taucht den Raum kabellos in warmes Licht. Der Akku reicht bei einer Lichtstärke von 200 Lux für sechs Stunden.

Die Mush Lamps der Designerin Claudia Garay
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Die Mush Lamps der Designerin Claudia Garay sind kabellos und lassen sich daher überall im Raum platzieren. Mit warmem Licht erzeugen sie im Wohnzimmer natürliches Ambiente.

Foto: Garay Studio

Erreicht werden diese Features durch die Konstruktion der leuchtenden Schmuckstücke: Der Lampenfuß besteht aus Buchenholz und beherbergt Mechanik, LED und eine wiederaufladbare Batterie. Der Lampenschirm, der aus Keramik und gepressten Holzstückchen gefertigt ist, funktioniert als Diffuser und verbreitet warmes Licht im Raum. Es gibt ihn in verschiedenen Farben und Ausführungen, unter anderem auch durchscheinend. Immer jedoch hat er die charakteristische Form eines Pilzhutes, was der Lampe ihren Namen verleiht.

Akku des Lichtpilzes ist in zwei Stunden aufgeladen

Das Licht, das die Leuchtpilze von wahlweise 25 oder 35 Zentimetern Höhe erzeugen, erreicht bis zu 300 Lux. Zum Vergleich: Ein Büro wird mit rund 500 Lux ausgeleuchtet, eine durchschnittliche Wohnzimmerbeleuchtung erreicht 50 Lux. Wie hell man es gerade haben möchte, kann man selbst entscheiden: Die Lichtstärke ist dimmbar.

Auch der Standort ist frei wählbar – auf Kabel braucht man keine Rücksicht nehmen, da die Mush Lamp gänzlich ohne auskommt. Sie leuchtet mit Hilfe eines Akkus, der bei einer Lichtstärke von 200 Lux sechs Stunden reicht. Komplett aufgeladen ist die Lampe innerhalb von zwei Stunden.

Designerin Garay zeigte Lampen auf der Fachmesse Salone Satellite

Entwickelt hat die Lampe die Designerin und Künstlerin Claudia Garay, deren Studio sich in Madrid befindet. Nachdem sie 2008 ihr Architektur-Design-Studium an der Parsons School of Design in New York abgeschlossen hatte, arbeitete sie in Paris für die Architektur- und Designfirma von Luis Lapalace.

2011 beendete sie ihre Studien am University College London und gründete 2012 das Garay Studio, wo sie sich mit Lichtdesign und Lichtinstallationen befasst. Zu sehen waren ihre Mush Lamps sowie ein weiterer Entwurf, die Medusa II, Anfang April 2014 auch auf der Messe Salone Satellite in Mailand, die sich speziell auf vielversprechende junge Designer konzentriert.

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Von Judith Bexten
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