05.12.2014, 11:00 Uhr | 0 |

Bluetooth-Lautsprecher Mars Hochtöner schwebt wie Ufo über der Box

Zuerst traut man seinen Augen kaum: Der Hochtöner des Bluetooth-Lautsprechers Mars schwebt tatsächlich in der Luft. Das chinesische Start-up Crazybaby will damit 2015 den Markt aufmischen. 

Mars verbindet sich über Bluetooth mit dem Smartphone
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Mars verbindet sich über Bluetooth mit dem Smartphone. Der Lautsprecher erkennt, wenn sich das Smartphone entfernt und erhöht auf Wunsch automatisch die Lautstärke. 

Foto: Crazybaby

Der Bluetooth-Lautsprecher namens Mars ist ein zylinderförmiger Mobiltöner. Er besteht aus einem Subwoofer für tiefe Frequenzen und einem Hochtöner. Dieser ist allerdings nicht fest in die Box integriert, sondern schwebt wie von Geisterhand über ihr. Möglich machen das Elektromagneten und die sogenannte Gravitron Technologie. Die Verbindung zu iPhones und Android-Smartphones erfolgt über Bluetooth 4.0.

Lautsprecher passt Lautstärke automatisch an

Hinter der Idee vebirgt sich Crazybaby. Das chinesische Start-up will allerdings nicht nur optisch überzeugen, sondern auch einen 360-Grad-Rundumklang ermöglichen: Alle Personen im Raum sollen durch den schwebenden Hochtöner optimalen Sound haben – egal wo sie stehen. Und da es keine Bodenverbindung gibt, sollen auch Vibrationen entfallen, die für Verzerrungen im Sound sorgen.

Ein weiteres Feature: Der Bluetooth-Lautsprecher erkennt, wie weit der Anwender mit seinem Smartphone entfernt ist und passt auf Wunsch automatisch die Lautstärke an. Je weiter er sich entfernt, desto lauter wird die Musik. Bei Bedarf lassen sich zwei Mars-Geräte zu Stereo zusammenschalten.

Hochtöner lässt sich auch ans Fahrrad montieren

Der schwebende Hochtöner läuft bis zu acht Stunden lang kabellos. Ist er ausgeschaltet, landet er zum Aufladen auf dem Subwoofer. An dessen Rückseite sind zwei USB-Anschlüsse, über die beispielsweise Mitarbeiter im Büro ihre Smartphones aufladen können. Als weiteres Feature hat Crazybaby eine Freisprechfunktion für Telefonkonferenzen integriert. Und auch auf dem Weg nach Hause kann der Hochtöner separat zum Einsatz kommen – montiert ans Fahrrad.

Der Erfolg auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo könnte kaum besser sein: Bereits am ersten Tag hat Crazybaby 78.000 US-Dollar eingesammelt. Mittlerweile sind über 200.000 Dollar zusammengekommen, 100.000 waren das Ziel. Noch bis zum 1. Januar 2015 laufen Vorbestellungen. Für rund 149 Dollar soll das Gerät dann im April auf den Markt kommen.  

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Von Petra Funk/Patrick Schroeder
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