16.02.2015, 13:22 Uhr | 0 |

Longboardstroller von Quinny Ein Kinderwagen für extrem sportliche Eltern

Bald soll es eine Kombination aus Longboard und Kinderwagen auf dem Markt geben. Das Riesen-Plus dabei: Vater oder Mutter können sich auspowern, während sie das Kind von A nach B kutschieren. Ist allerdings nur etwas für  supersportliche Eltern.

Longboardstroller
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Und Action: Ein Ausflug mit dem Longboardstroller bringt Schwung ins Familienleben. Setzt aber ein gewisses Maß an Sportlichkeit voraus. 

Foto: Quinny

Die Grundidee mit der sportlichen Note kennt man von Laufkinderwagen. Aber der so genannte Longboardstroller ist schon um einiges spezieller. Man läuft zum Beispiel nicht hinterher. Denn auf dem knapp 1,30 Meter langen Brett bildet man mit dem Kind quasi eine Einheit.

Gurt und Schutzbügel fürs Kind

Das Longboard hat vorne einen Sitz. Dort wird das Kind hineingesetzt und  festgeschnallt. Der Fahrer stellt sich dahinter. Wenn er anrollt, hält er die Oberseite des Kindersitzes fest; ähnlich wie bei einem Kickroller. Und – man weiß ja nie – falls man mal stürzt, ist das Kind zusätzlich durch einen Schutzbügel gesichert, damit es bloß nicht herausfällt.

Auch einen Helm sollte das Kind tragen. So ein Helm schadet natürlich auch nicht dem Erwachsenen. Genauso wie Schutzprotektoren an Händen, Ellbogen und Knien. Wenn es mal brenzlig wird, kann der Fahrer mit einer Handbremse schnell zum Stehen kommen. Für Hindernisse oder Ausweichmanöver ist dann eine gute Reaktion gefragt.

Mindestalter von einem Jahr

Nach Angaben der Hersteller-Firma Quinny ist diese sportliche Transport-Variante für Kinder ab einem Jahr und älter geeignet. Mehr als 15 Kilogramm sollten die Kids jedoch nicht wiegen. Für den Erwachsenen gilt ein Maximalgewicht von 100 Kilogramm.

Praktisch ist, dass man das Gefährt zusammenfalten und lässig unterm Arm tragen kann. Knapp elf Kilogramm sind dann aber schon zu schleppen.

Preis liegt bei 599 Euro

Der Longboardstroller soll in den nächsten Monaten in Europa auf den Markt kommen. Der Preis liegt bei  599 Euro. Was nicht gerade günstig ist, wenn man bedenkt, dass dieser Kinderwagen eigentlich nur als zweites Gefährt in Frage kommt.

Videoquelle: Quinny

Denn schon sein Aktionsradius lässt zu wünschen übrig: Wie bei einem Skateboard braucht man dafür einen harten, möglichst ebenen Boden. Im Park, durchs Gras fahren, fällt damit zum Beispiel flach. Schotterwege auch.

Wahrscheinlich ist die Käufergruppe recht überschaubar: Denn viele Erwachsene können sich kaum selbst auf einem Board halten... 

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Von Lisa von Prondzinski
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