08.07.2014, 13:22 Uhr | 0 |

Red Dot Award And the winner is...

Durchdacht, chic und auf Höhe der Zeit: Der Red Dot Award ist seit Jahrzehnten eine klare Kaufempfehlung für Designfans. Am Montagabend nahmen die diesjährigen Gewinner der Kategorie Product Design ihre Auszeichnungen entgegen. 

Im Essener Aalto-Theater nahmen die Preisträger den Red-Dot-Award in Empfang
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Im Essener Aalto-Theater nahmen die Preisträger am Montagabend den Red-Dot-Award in Empfang. 1000 Produkte sind bis zum 3. August im Red Dot Museum in Essen zu sehen.  

Foto: Red Dot

Der Red Dot Award ist weit über die Designwelt hinaus bekannt: Ist doch die kleine, rot-transparent gestreifte Kugel seit dem Jahr 1954 Auszeichnung, Marketingargument und Gütezeichen in einem. Seit dem gestrigen Montagabend gibt es im Bereich Product Design wieder neue Preisträger: Sie nahmen auf der Red-Dot-Gala im Essener Aalto-Theater ihre Auszeichnungen entgegen. Aus 4815 Einreichungen hatte die Jury in diesem Jahr zu wählen – darunter Automobile, Freizeitprodukte, Laborzubehör und Unterhaltungselektronik.

Zu den Gewinnern zählt der Geländewagen Can-Am

Viele Hersteller der 2014 eingereichten Produkte haben bereits Rang und Namen: Vertreten sind Weltmarktführer wie Apple, BMW oder Hilti. Unter den Siegern sind bekannte Produkte wie der Peugeot 308 SW oder der neue Mac Pro. Aber auch weniger bekannte Hersteller und Nischenprodukte kamen bei den Awards zum Zuge.

Zu den Siegern zählt der Can-Am Outlander, ein Geländefahrzeug mit Antrieb auf allen sechs Rädern. Hersteller ist das kanadische Unternehmen BRP. Schwere Gegenstände können auf der hinteren Ladefläche transportiert werden. „Ergonomische und funktionale Aspekte spielen bei diesem Fahrzeug die Hauptrolle und resultieren in einer muskulösen und dynamischen Formgebung“, begründet die Jury ihre Entscheidung. 

Mehr als 1000 Neuheiten und Weiterentwicklungen sind noch bis zum 3. August in der Ausstellung Design on Stage im Red Dot Design Museum Essen zu sehen. Dort fand auch die rauschende Aftershowparty statt, bei der rund 1500 Designer und Unternehmer aus allen Kontinenten die Siegerprodukte feierten.

Jury aus 40 weltweit anerkannten Designern

Darüber, welches Produkt ein Red-Dot-Siegel bekommen soll, hatte im Vorfeld eine international besetzte Jury beraten. Sie bestand aus 40 Fachleuten – allesamt weltweit anerkannte Designer, die aufgrund ihres beruflichen und persönlichen Hintergrundes auch interkulturelle Besonderheiten des Designs bewerten können. Dabei verpflichteten sie sich zu einem Code of Honour, durften nicht bei einem produzierenden Industrieunternehmen angestellt sein oder gar am Wettbewerb teilnehmen. Damit sollen Interessenskonflikte vermieden werden. 

In Kürze finden Sie hier einen Überblick der interessantesten Preisträger – natürlich mit der Brille von Ingenieur.de

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Von Judith Bexten
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