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Ausgewählte Ausgabe: 10-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Qualität in Flaschen

Dauerbetrieb in der Hochsaison

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Bild 3
Jürgen Breitsameter von Hofbräu München (li) und Sascha Christ aus dem Toyota Stapler Center Süd im Gespräch.

Die Produktion läuft in drei Schichten, sieben Tage die Woche. So kommen die Flurförderzeuge im Jahr auf über 2 000 Betriebsstunden. Unter dieser dauerhaften Belastung müssen sie den hohen Erwartungen standhalten. „Die Stapler in unserem Logistikzentrum müssen lange Wege hinter sich bringen und eine hohe Zahl an Hub- und Senkvorgängen absolvieren – äußerst anspruchsvolle Arbeiten für die Geräte“, erklärt Jürgen Breitsameter, Leiter der Materialwirtschaft und Logistik bei Hofbräu München (Bild 3). Vor allem herkömmliche Blei-Säure-Batterien werden durch diese Tätigkeiten stark beansprucht. „Die Qualität und die Verarbeitung der Stapler müssen da einfach stimmen“, ergänzt der Logistiker.
Um auch die Standzeiten durch die Batterieladung zu reduzieren, hat das Unternehmen zusätzlich Toyota Tonero Gasstapler bestellt, welche den langen Wegen in der Brauerei trotzen sollen. Der Tankvorgang der Gasstapler beansprucht wesentlich weniger Zeit als ein Ladevorgang der Batterien, die bei den langen Wegen bereits nach einer Schicht neu geladen werden müssen. „Die Gasstapler sind innerhalb von Sekunden wieder einsatzbereit“, sagt der Experte.

Wohlfühlatmosphäre für die Fahrer

In Puncto Ergonomie und Komfort reden auch die Fahrer mit. „Wenn wir acht Stunden am Tag sitzen, wollen wir einen bequemen Bürostuhl haben. Das möchten wir unseren Fahrern auch ermöglichen“, erklärt Breitsameter. Und weil die Staplerfahrer auch im kalten Winter im Freien arbeiten, sind die Sitze neben einer Luftfederung zusätzlich mit einer Sitzheizung ausgestattet. „Wir wollen das Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter so angenehm wie möglich gestalten“, erklärt der 44-jährige. „Das wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit der Kollegen aus.“

Mit I_Site läuft‘s flüssig

Das Handling von Flüssigkeiten in Fässern stellt physikalisch betrachtet eine Herausforderung dar. „Wir haben die Geschwindigkeit der Flurförderzeuge auf 10 km/h gedrosselt. Sonst würde bei einer Vollbremsung die Flüssigkeit im Fass nach vorne schwappen und den Stapler zum Kippen bringen“, so Breitsameter. Um darüber hinaus einen sicheren Warenumschlag zu gewährleisten, hat Hofbräu München sich für das Flottenmanagementsystem I_Site entschieden.
Neben Kennzahlen über Produktivität und Auslastung bietet das I_Site Webportal einen transparenten Überblick über Gewaltschäden, Fahrerdaten, Sicherheitsprüfungen, Verträge und ermöglicht Geschwindigkeitsreduktionen auf Knopfdruck – für einzelne Flurförderzeuge oder die gesamte Flotte. Mithilfe des Systems kann so die gewünschte Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h mit nur einem Handgriff eingerichtet werden. „Durch I_Site können wir sogar ganz einfach nachverfolgen, wo Unfälle passiert sind und mögliche Ursachen umgehend beseitigen“, erklärt Breitsameter. So finden zusätzlich regelmäßig Sicherheitsunterweisungen mit externen Dienstleistern statt.
Doch nicht nur der Sicherheitsaspekt war ein wichtiges Argument für Jürgen Breitsameter: „Wir verwalten jetzt die Geräte zentral vom Schreibtisch aus und können die Betriebsstunden auf einen Klick auslesen. Das ist schon super. Vor allem für die Inventur am Jahresende ist dies ein schlagendes Argument.“

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