Montag, den 20. November 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 10-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Logistik 4.0 für reibungslose Abläufe

Rüdigers Qualitätsmanagement und regelmäßige Schulung der eigenen Mitarbeiter lässt sich messen: Während die Krautheimer nur noch eine Fehlerquote von 0,1 % haben, liegt dieser Wert in der Branche mit einem Prozent zehnmal höher.
Rüdinger: „Wir wissen bis auf den Zentimeter genau, wo sich unsere Ware in welchem Zustand befindet“. Dagegen tauche die Ware im Einflussbereich des Kunden, der oft mit outgesourctem Personal arbeite, oft erst nach Tagen wieder in dessen Warenwirtschaftssystem als geliefert auf. Ein wichtiger Schritt bei der Einrichtung von Logistik 4.0 war auch die genaue Erfassung und Übermittlung der Ankunftszeit der Ware. Ein Vorteil für alle Just-In-Time-Planungen.
„Die Logistik muss der Geschwindigkeit der Industrie angeglichen werden – oder zukünftig sogar noch schneller sein“, sagt der Heilbronner Professor Tobias Bernecker. Denn nur dann gebe es keine Systembrüche an der schwächsten Stelle einer Wertschöpfungskette. Was bei der Intralogistik bereits verstanden und vollzogen worden sei, müsse sich nun auch auf die externe Logistik erstrecken. Wichtig für dieses Qualitätsniveau sei die komplette Wertschöpfung in eigener Hand. Dies betreffe vor allem eigenes und qualifiziertes Personal, wenngleich dieses teurer ist.

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Autoren

 Leila Haidar

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