Sonntag, den 24. September 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Schutz für Umwelt und Waren

„Grüne Staplerflotte“ | Die Elektrostapler der Reihen EDiA EX und EDiA EM von Mitsubishi Gabelstapler sind robust und laut Hersteller wirtschaftlich effizienter als mancher Stapler mit Verbrennungsmotor. Grund genug für die Bauen+Leben-Gruppe, ihren kompletten Lager-Fuhrpark auf die grünen Elektroflitzer umzustellen.


Kein kleines Projekt: Die 50 Filialen von Bauen+Leben in den Regionen Niederrhein-Ruhr, Münsterland, Hessen und dem Großraum Dresden verfügen zusammen über 300 000 m² Lager- und 20 000 m² Ausstellungsfläche. Realisiert wird die Umstellung in Zusammenarbeit mit dem Mitsubishi Gabelstapler Händler Degener Staplertechnik aus Senden. „Krefeld ist die erste Dependance, die komplett umgestellt ist“, berichtet Kundenbetreuer Markus Jürgens von Degener, der der Bauen+Leben-Gruppe die Umstellung empfahl.
Vor rund zwei Jahren bekam Bauen+Leben in Krefeld einen Probestapler, damit die Mitarbeiter und Fahrer herausfinden konnten, ob und wie ein Elektrostapler sich in die tägliche Arbeit einfügen kann. Das EDiA EX-Modell FB 25 N mit 2,5 t Tragkraft wurde, analog zu den Modellen eines anderen Herstellers, mit einer Doppelpedalsteuerung ausgestattet, die die Fahrer gewohnt waren. Der EDiA sollte eigentlich 14 Tage im Betrieb verbleiben, um auf Herz und Nieren getestet zu werden. Keine drei Tage später erhielt Markus Jürgens Rückmeldung: Fahrer und Geschäftsführer waren überzeugt, die Umstellung konnte starten.
Die Fahrer des Standortes Krefeld lobten vor allem die faktisch nicht vorhandenen Leerlaufzeiten. Während ein Dieselstapler nicht ständig ein und wieder ausgeschaltet werden sollte und somit manchmal vor sich hin tuckernd auf den Einsatz wartete, ist ein Kaltstart beim Elektrostapler überhaupt kein Problem.
Ganz abgesehen vom Schutz der Umwelt und fehlenden Leerlaufzeiten entdeckte Theo Peitz, Geschäftsführer des Standortes Krefeld, noch einen Vorteil der Elektrostapler: Sowohl die Böden als auch die Waren im Lager bleiben mangels Dieselabgasen wesentlich sauberer. „Alle Verpackungen, Paletten und die Fahrzeuge selbst waren von einer feinen, aber merkbaren Rußschicht überzogen“, berichtet Peitz. Und nicht nur diese Belastung hat sich dank der Umstellung auf Elektrostapler erledigt, den Fahrern kommt auch die geringere Lärmbelastung zugute. „Dieselstapler können, gerade wenn sie nicht unter freiem Himmel, sondern im Hochregallager eingesetzt werden, eine erhebliche Geräuschkulisse verursachen“, so Markus Jürgens.

Die Fahrzeuge der „grünen Flotte“ dienen bei Bauen+Leben auch schon mal als Arbeitsbühne, wenn Kunden das Material direkt vom Stapler in ihr Fahrzeug laden.

Die Fahrzeuge der „grünen Flotte“ dienen bei Bauen+Leben auch schon mal als Arbeitsbühne, wenn Kunden das Material direkt vom Stapler in ihr Fahrzeug laden.

10 % des Fuhrparks umgerüstet

Die vielseitigen Aufgaben auf dem Gelände des Baustoffhandels meistern Stapler und Fahrer mit links: Be- und Entladen von LKW und Hochregalen, Kommissionieren und das Fungieren als „Arbeitsbühne“, wenn Kunden Material direkt vom Stapler in PKW und LKW laden (Bild). Bis heute sind ca. 10 % des Bauen+Leben Fuhrparks umgerüstet bzw. bestellt. „Hinter dem Plan, in Zukunft nur noch Elektro-Stapler einzusetzen, steckt nicht nur der wirtschaftliche Gedanke, sondern vor allem der Umweltaspekt“, gibt Markus Jürgens den Wunsch seines Kunden wieder. Daher werden auch andere Teile des Fuhrparks sukzessive ausgetauscht.

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