Mittwoch, den 20. September 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Synergien für Intralogistik und Produktion

Fachmesse(n) | Im kommenden Jahr wird die CeMAT ein völlig neues Gesicht haben (Bild). Sie wird dann erstmals parallel zur Hannovermesse ausgerichtet (wir berichteten). Damit verändert sich auch der Termin: Statt wie bisher alle zwei Jahre im Mai oder Juni trifft sich die Logistikbranche 2018 vom 23. bis zum 27. April in den Pavillons 32 bis 35 sowie in den angrenzenden Hallen auf dem Messegelände in Hannover. Die Nähe zur Hannovermesse schafft nach Aussage der Veranstalter, der Deutschen Messe AG, Synergien. Die CeMAT-Aussteller erhalten daher neue Chancen, sich in einem technologieaffinen wirtschaftspolitischen Umfeld zu positionieren, um ihre Innovationen und Lösungen den mehr als 220 000 Messebesuchern zu präsentieren.


Von der „neuen“ CeMAT erhoffen sich Veranstalter und Aussteller Synergieeffekte im Hinblick auf Industrie 4.0-Technologien.

Von der „neuen“ CeMAT erhoffen sich Veranstalter und Aussteller Synergieeffekte im Hinblick auf Industrie 4.0-Technologien.


„Wir begrüßen die Entscheidung der Zusammenlegung von CeMAT und Hannovermesse außerordentlich“, erklärt Axel Wahle, Marketing Director bei Toyota Material Handling Europe. „Zum einen bleibt die internationale Fachmesse CeMAT erhalten, die uns die Möglichkeit gibt, Fachbesuchern neue intralogistische Lösungen, Produkt und Serviceansätze zu präsentieren – dass wir uns darüber hinaus zusätzliche Besucher aus der Industrie und Produktion auf unseren Stand einladen können, ist eine spannende Herausforderung, auf die wir uns sehr freuen.“ Denn eine erfolgreiche Produktion lebt von einer synchronisierten Logistik. Heute muss Produktionslogistik mit minimalen Beständen, mit erheblich gesteigerter Variabilität und mit vernetzten Datenstrukturen umgehen. Man werde in Hannover zeigen, wie das Toyota-Produktionssystem die Logistik integriert beziehungsweise wie sich das Unternehmen den modernen Anforderungen stellt. Darüber hinaus gebe es neue Produkte und Systeme zu sehen und viel Neues aus dem Bereich Service.
„Im Rahmen von Industrie 4.0 verändert sich die Produktion und damit auch die Produktionslogistik“, sagt Thomas A. Fischer, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Service bei Still. „Durch den damit begründeten Trend der Digitalisierung verändern sich die Anforderungen an die Logistikunternehmen.“ Der Trend gehe weg von der reinen Nachfrage nach einzelnen Flurförderzeugen hin zu Flotten- und integrierten Systemlösungen. „Auch die Kundenwünsche werden immer individueller und verlangen nach Lösungen aus einer Hand“, so Fischer. „Diese Trends werden auch die CeMAT 2018 prägen.“ Mit der parallel stattfindenden Hannovermesse erhoffe sich Still durch den Mehrwert der weiteren Ausstellungsbereiche zusätzlich ein deutliches Plus an Fachbesuchern. Das Unternehmen werde wieder einen Pavillon belegen.
Im Mittelpunkt des Messejahres 2018 stehen für die Jungheinrich AG die Themen Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz. „Mit CeMAT und Hannovermesse gehen zwei große Leitmessen unter ein gemeinsames Dach“, sagt Unternehmenssprecher Benedikt Nufer. „Für uns ist das eine gute Chance, um mehr Besuchern die neuesten Innovationen von Jungheinrich zu präsentieren.“

Funktionierende Ideen und Konzepte entwickeln

Der Stuttgarter Intralogistiker Viastore erhofft sich vom neuen Messekonzept ebenfalls zusätzliche Impulse. „Die ausstellenden und besuchenden Unternehmen der Hannovermesse sind für uns hochgradig interessant“, sagt Unternehmenssprecher Dr. Matthias Schweizer. „Es wird nun vor allem darauf ankommen, wie wir es schaffen, deren Logistikleiter und IT-Leiter als Besucher für die CeMAT zu gewinnen.“ Hier seien sowohl die Deutsche Messe als auch die Aussteller gefordert, funktionierende Ideen und Konzepte zu entwickeln.

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