Montag, den 20. November 2017
Noch keinen Zugang? Dann testen Sie unser Angebot jetzt 3 Monate kostenfrei. Einfach anmelden und los geht‘s!
Angemeldet bleiben
Ausgewählte Ausgabe: 07-08-2017 Ansicht: Modernes Layout
| Artikelseite 1 von 3

Flexible Prozesse für die Industrie 4.0

Handhabungstechnik | Die Digitalisierung verändert Prozesse und Geschäftsmodelle – und erfordert von Unternehmen zum Teil völlig andere Strategien: in der täglichen Zusammenarbeit, im Kontakt mit den Kunden und vor allem in der Produktentwicklung. Wie sich die Schmalz GmbH auf die neuen Herausforderungen am Markt vorbereitet, erörterten Unternehmensvertreter unlängst während einer Fachpressekonferenz in der Unternehmenszentrale in Glatten, Nordschwarzwald.


Walter Dunkmann,Leiter des Geschäftsfelds Vakuum-Automation bei der Schmalz GmbH, erläutert den anwesenden Pressevertretern die Digitalisierungsstrategie seines Unternehmens anhand von konkreten Produktentwicklungen.

Walter Dunkmann,Leiter des Geschäftsfelds Vakuum-Automation bei der Schmalz GmbH, erläutert den anwesenden Pressevertretern die Digitalisierungsstrategie seines Unternehmens anhand von konkreten Produktentwicklungen.

So gibt es laut Walter Dunkmann heute schon eine ganze Bandbreite an mechatronischen Komponenten und Systembaugruppen, die Intelligenz mitbringen – vom einzelnen Vakuum-Erzeuger über Vakuum-Terminals mit mehreren verblockten Ejektoren bis hin zum intelligenten Nadelgreifer (Bild). „Die steigende Komplexität wird durch diese intelligenten Systeme erst beherrschbar“, ergänzt der Leiter des Geschäftsfelds Vakuum-Automation. „Es geht also einerseits darum, die immer komplexeren Prozesse transparenter und Produkte einfacher bedienbar zu machen. Andererseits brauchen wir durchgängig digitale Prozesse – von der Konstruktion über die Inbetriebnahme und den Betrieb eines Greifsystems bis zu Service-Angeboten.“ Gefordert seien deshalb neben intelligenten Systemen auch „kluge“ Kommunikationsschnittstellen, über die sich Greifsysteme einfach und schnell integrieren, parametrieren und bedienen lassen. Im Umkehrschluss seien die besten Feldgeräte nutzlos, wenn sie nur Daten sammeln, die Daten aber in der Folge nicht zielgruppengerecht aufbereitet, passend zur Verfügung gestellt und genutzt werden können.

Seite des Artikels
Autoren

 Rolf Müller-Wondorf

Verwandte Artikel

Mensch und Maschine werden Partner

Impulse für die Logistik in der digitalen Welt

„Einfach machen!“

30 Jahre Faszination FTS

Logistik 4.0 live erleben