Sonntag, den 19. November 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Zehn flinke Roboter kommissionieren Büroartikel

Effiziente Lagererweiterung | Der Markt für Bürobedarf ist im Umbruch, das papierlose Büro setzt sich immer mehr durch. Die Folge: Viele Artikel werden seltener nachgefragt und im Gegenzug steigt die Sortimentsvielfalt durch Varianten, neue Farben und Produkte, die in der Vergangenheit nicht mit „Bürowelt“ in Zusammenhang gebracht wurden. Auch die Bürobedarfskooperation Soennecken eG spürt diesen Trend und hat bereits mit einer Vergrößerung ihres Sortiments reagiert. Die erforderliche Erweiterung der Logistikkapazität am Standort Overath realisierte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Unitechnik. Der Generalunternehmer integrierte innerhalb kürzester Zeit ein AutoStore-Lager zur automatischen Bevorratung und Bereitstellung von Kleinteilen in das bestehende Logistikzentrum. Auf einer Fläche von knapp 300 m² wurde damit Raum für 6 000 weitere Artikel geschaffen.


Bild 1 Blick auf das AutoStore-Lager, das auf einer Fläche von knapp 300 m² Platz für 9 500 Behälter bietet. Derzeit werden zehn Roboter zur Bedienung des Lagers eingesetzt, die einen Durchsatz von bis zu 250 Behältern pro Stunde erreichen.

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Blick auf das AutoStore-Lager, das auf einer Fläche von knapp 300 m² Platz für 9 500 Behälter bietet. Derzeit werden zehn Roboter zur Bedienung des Lagers eingesetzt, die einen Durchsatz von bis zu 250 Behältern pro Stunde erreichen.

Als europaweit größte Kooperation mittelständischer Handelsunternehmen in der Branche ist die Soennecken eG führend bei der Vermarktung und Finanzierung von Produkten rund um die Büroorganisation sowie der dazugehörigen Logistik. Weil papierlose Prozesse in Industrie, Handel und Verwaltung mehr und mehr den Arbeitsalltag prägen und damit auch die Nachfrage nach Büroartikeln verändern, reagierte die Genossenschaft mit ihren rund 500 Mitgliedern und vergrößerte ihr Artikelspektrum in den letzten beiden Jahren um 50 %. Für die Zwischenlagerung dieser Produkte benötigte die Soennecken eG mehr Lagerkapazität in ihrem Logistikzentrum in Overath und ein Lager- und Kommissioniersystem, das einen schnellen Zugriff auf alle Artikel ermöglicht.

Bis zu 50 % Platzersparnis

Das Unternehmen habe zunächst verschiedene Alternativen geprüft, berichtet Klaus Schneider, Leiter des unternehmensweiten Prozessmanagements bei Soennecken: „Wir wollten nicht neu bauen oder anbauen, sondern unser erst 2009 fertiggestelltes Logistikzentrum noch besser ausnutzen. Daher brauchten wir ein System, das vorhandenen Raum für unser wachsendes Artikelsortiment höchst effektiv nutzt, aber dennoch skalierbar ist und sich möglichst problemlos in den bisherigen Materialfluss einfügt.“

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