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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Logistik-Nachwuchs macht sich fit

Berufsvorbereitung | Etwa 50 Studierende trafen sich im April zum diesjährigen Studentenprogramm des Deutschen Materialfluss-Kongresses in Garching bei München. Den Studenten wurde neben der Teilnahme am Kongress ein abwechslungsreiches Programm aus Exkursionen, Führungen und Networking geboten.


Bild 1 Studentische Teilnehmer am Materialfluss-Kongress 2017 in Garching.

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Studentische Teilnehmer am Materialfluss-Kongress 2017 in Garching.

Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr konnten auch in diesem Jahr wieder logistik-interessierte Studierende ihr Wissen aus dem Studium mit aktuellen Themen und Ansätzen der Logistik-Branche bereichern. Dazu wurden, neben der Teilnahme am Kongress, Besichtigungen des Deutschen Briefzentrums in München und des Jungheinrich-Werks Degernpoint bei Moosburg angeboten. Zusätzlich rundete eine Führung das Programm ab, in der die Aussteller die Möglichkeit hatten, den Studierenden ihr Unternehmen sowie konkrete Einstiegsmöglichkeiten näher zu bringen. Auch die Besichtigung des Logistik-Showcases in der Versuchshalle des Lehrstuhls Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) und eine Teilnahme an einem Bewerbungsworkshop gehörten zum Programm. Insgesamt nahmen Studierende von neun Hochschuleinrichtungen am Materialfluss-Kongress teil (Bild 1). Organisiert wurde das Programm vom Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der Technischen Universität München, vom Institut für Logistik und Materialflusstechnik (ILM) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie vom Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen (FLW) der Technischen Universität Dortmund.

Praxisnahe Exkursionen

Wie jedes Jahr begann das Studentenprogramm bereits einen Tag vor dem eigentlichen Kongress mit den Besichtigungen des Deutschen Briefzentrums sowie des Jungheinrich-Werks Degernpoint bei Moosburg.
Das Briefzentrum der Deutschen Post in der Arnulfstraße in München ist das zweigrößte Briefzentrum in Deutschland. Auch auf die Geschichte des Briefzentrums wurde eingegangen, da es sich in der denkmalgeschützten Halle des früheren Postbahnhofs befindet. Anhand der Führung wurde der tägliche Betrieb vom Eingang der Briefsendungen über die Identifikation, Sortierung und Kommissionierung bis hin zum Ausgang vorgestellt; auch Einstiegsmöglichkeiten für Studierende und Absolventen wurden präsentiert.
In Moosburg entstand vor wenigen Jahren das neue Jungheinrich-Werk Degernpoint für Lager- und Systemgeräte. Auf einer Produktionsfläche von über 23 000 m² können jährlich über 3 000 Lager- und Systemfahrzeuge hergestellt werden. Etwa 300 Beschäftigte sind dort tätig. Die Exkursion umfasste verschiedene Vorträge und eine Werksführung. Anhand der Vorträge wurde einerseits auf die Produktpalette der Jungheinrich AG und im Speziellen auf die vor Ort gefertigten Produkte, beispielsweise Hochregalstapler, eingegangen. Anschließend wurden die Studenten durch das Werk geführt und konnten so die einzelnen Fertigungsschritte vom Schweißen bis zu den Prüfständen hautnah erleben. Außerdem wurde ein spezielles Traineeprogramm, das „JIG“ (Jungheinrich International Graduate Programm), vorgestellt. Während des zweijährigen JIG-Programms lernen junge Talente verschiedene Abteilungen im In- und Ausland kennen und arbeiten dabei an unterschiedlichen Projekten mit.

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Autoren

 Friederike Rechl

Mitarbeiterin beim Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der TU München.

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