Montag, den 20. November 2017
Noch keinen Zugang? Dann testen Sie unser Angebot jetzt 3 Monate kostenfrei. Einfach anmelden und los geht‘s!
Angemeldet bleiben
Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
| Artikelseite 1 von 3

Ganzheitliche Vernetzung im Fokus

Erfolgreicher Logistiktag | Mehr als 80 Gäste aus unterschiedlichen Branchen fanden Ende April den Weg nach Parkstein/Oberpfalz, um beim Witron-Logistiktag einen Blick in die Zukunft der Intralogistik zu werfen (Bild). Der informations- und softwaretechnische Austausch von Systemen und Komponenten innerhalb der gesamten Supply Chain – sowohl horizontal als auch vertikal – in Echtzeit, neue Systeme wie OFP, AIO und ATR, eine FTS-Lösung mit Schwarmintelligenz sowie nachhaltiger Anlagenbetrieb mit Service 4.0: alles Themen, die (schon) heute und morgen die Logistik-Landschaft maßgeblich beeinflussen – und von Anbietern und Anwendern zugleich innovative Lösungsansätzen fordern.


Witron-Gründer Walter Winkler und Geschäfts- führer Martin Stich stellten zukunftsweisende voll- und teilautomatisierte Kommissioniersysteme im Live-Betrieb vor.

Witron-Gründer Walter Winkler und Geschäfts- führer Martin Stich stellten zukunftsweisende voll- und teilautomatisierte Kommissioniersysteme im Live-Betrieb vor.

Die Intralogistik befindet sich inmitten einer digitalen Transformation. Sowohl innerhalb des Logistikzentrums, als auch entlang der gesamten Supply Chain“, so Witron-Geschäftsführer Helmut Prieschenk. „Die Anforderungen der Konsumenten ändern sich immer schneller. Daher müssen Prozesse so flexibel gestaltet werden, dass die Betreiber der Logistikzentren in Echtzeit auf Kundenwünsche reagieren können“. Dies setze eine ganzheitliche horizontale und vertikale Vernetzung voraus. „Auf dieser Basis kann entlang der Supply Chain ein Gesamtoptimum erzielt werden“. Entscheidend sei an dieser Stelle, das man beides braucht: sowohl die Physik als auch die Informationstechnik. „Denn bei aller Priorisierung auf die digitale Welt darf man nicht vergessen, dass die physikalische Ausprägung der Systeme die Voraussetzung für eine nachhaltige End-to-End-Integration ist“, erläuterte Prieschenk und ergänzte: „Mit unserem digitalen Zwilling WiTwin haben wir ein Tool geschaffen, welches in allen Phasen eines Projektes – angefangen von der Planung, über die Realisierung bis hin zum Hochlauf und späteren Anlagenbetrieb – vielschichtigen Nutzen bietet.“ „Mit der 4.0-Software-Suite WiFlow schafft Witron zudem die Integration von ganzheitlichen Prozessen in das Verteilzentrum sowie darüber hinaus.“ Von der Bestellung bei den Lieferanten, bis zu den Abverkäufen an die Endkunden unter Berücksichtigung möglicher Retouren. Vom Wareneingang, über die Kommissionierung, die Auftragszusammenführung bis zu Warenausgang, Tourenplanung und Transport, Spitzentage, Maschinenbelegung und Schichtpläne. Betrachtet würden auch Faktoren wie der optimale Anlagenbetrieb, Service- und Wartungszyklen. „In Konsequenz bedeutet dies für den Anwender, dass er im Prinzip in direkter Kommunikation mit seiner Anlage steht und so vorausschauend die bestmöglichen Entscheidungen treffen kann“.

Seite des Artikels
Verwandte Artikel

Intralogistik für eine vernetzte Welt

Schlanke Prozesse für den Cerealienversand

Lagerverwaltung für Schnuller & Co

“Wir bieten Intralogistik aus einer Hand“

Anlagenverfügbarkeit und Prozesseffizienz steigern