Freitag, den 21. Juli 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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“Wir bieten Intralogistik aus einer Hand“

Wachstumsstrategie | Die Stöcklin Logistik GmbH, Deutschlandgesellschaft der schweizerischen Stöcklin-Gruppe, hat seit Oktober vergangenen Jahres einen neuen Geschäftsführer. Die Redaktion Logistik für Unternehmen sprach mit Stefan Stumpf über neueste Entwicklungen, strategische Ansätze und spezielle Herausforderungen im Intralogistiksystemgeschäft.


Bild 1 Automatisches Kleinteilelager mit Ein-Mast-BOXer-RBG für die doppeltiefe Lagerung von Behältern.

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Automatisches Kleinteilelager mit Ein-Mast-BOXer-RBG für die doppeltiefe Lagerung von Behältern.

LfU: Herr Stumpf, das Thema Digitalisierung  beherrscht nach  wie  vor  die  Schlagzeilen. Wo steht die Intralogistik und  was  muss  sie  aus  Ihrer Sicht leisten?

Stumpf:  Digitalisierung  und auch  eine  unternehmensübergreifende  Vernetzung sind  in  diesem  Sinne  ja  kein neuzeitliches  Phänomen, sondern gehören in der Intralogistik längst zum Standard. Ein  Paradebeispiel  sind  moderne  Warehouse-Management-Systeme,  die  sowohl  eine  Datenverarbeitung  in Echtzeit  ermöglichen  als auch  die  Integration  von  Industrie 4.0-affinen Technologien sowie Assistenzsystemen zulassen. Gleichwohl ist noch viel Luft nach oben, um es salopp  auszudrücken.  Mit  dem weiter  anziehenden  Tempomuss  die  Intralogistik  nicht nur mithalten. Als Dreh- und Angelpunkt der Versorgungsketten  ist  sie  vielmehr  essenziell für die Umsetzung einer zukünftigen  Industrie  4.0. Die  Anbieter  sind  aufgefordert,  ihre  Systeme  weiter  zu flexibilisieren,  Systemlösungen  noch  stärker  als  bisher vom  Kunden  aus  zu  denken und  das  wachsende  Datenaufkommen  zu  kanalisieren und  durchgängig  nutzbar  zu machen. Hier ist insbesondere  die  Softwareentwicklung weiter enorm in der Pflicht.

LfU: Wo steht Stöcklin in diesem  Bereich?  Welche  entscheidenden Neuerungen auf IT-Ebene  wurden  jüngst  auf den Weg gebracht?

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Stefan Stumpf ist seit Oktober 2016 Geschäftsführer der Stöcklin Logistik GmbH, Netphen.

Stumpf:  Die  grundlegenden Technologien  für  eine  nahtlose Integration und Kollaboration  von  Prozessen,  Maschinen  und  Menschen  sind ja  schon  länger  vorhanden. Herausforderung  ist,  diese sinnvoll zu kombinieren und weiterzuentwickeln.  So  hat Stöcklin  beispielsweise  die Steuerungssoftware  der  Regalbediengeräte  für  Paletten, Behälter  und  Kartons  sowie des  PowerShuttle  für  das  Paletten-Handling auf Basis des TIA-Portals  von  Siemens grundlegend  neu  gestaltet. Zentraler  Vorteil  ist  eine  vereinheitlichte, konsistente Datenbasis, die einen Zugriff auf relevante Informationen über den  gesamten  Lebenszyklus zulässt, von der Planung über das  Engineering  bis  hin  zum täglichen  Betrieb.  Das  spart Zeit  und  Kosten  und  erhöht die Sicherheit.

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