Dienstag, den 26. September 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Transparenz in der Produktionslogistik

Sichere Teileverfügbarkeit | Um die Fertigung stets mit der bedarfsgerechten Menge an Material zu versorgen, benötigt Schmidt Technology die volle Transparenz über die Bestände in den FIFO-Regalen. Die Antwort darauf fand das Unternehmen in der einfachen Nachrüstlösung „StockSAVER“: Das System zur Prozessoptimierung schützt vor Leerläufen in den FIFO-Regalen, löst alle typischen Kanbanprobleme und sorgt so dafür, dass bisher notwendige Sicherheitsbestände überflüssig werden (Bild).


Das Familienunternehmen Schmidt Technology aus St. Georgen im Schwarzwald entwickelt und produziert technologische Spitzenprodukte in den Bereichen Schreibgerätetechnik, Maschinen und Sensorik. Innerhalb der Fertigung von Schreibminen werden Vorprodukte aus dem Bereich Spritzguss bedarfsgerecht angeliefert und weiterverarbeitet. „Wir produzieren hier nicht auf Lager“, stellt Produktionsleiter Ulrich Heck gleich klar. Die Frage, ob diese Versorgung über- oder unterdimensioniert ist, war der Ausgangspunkt, um mehr Transparenz in diesen Bereich der Produktionslogistik zu bekommen.

Ein Sensor im FIFO-Regal sorgt für volle Transparenz über den Materialbestand.

Ein Sensor im FIFO-Regal sorgt für volle Transparenz über den Materialbestand.


 Über den Kontakt zu Werma hat Schmidt Technology von der neuen Nachrüstlösung StockSAVER erfahren. Sensoren überwachen die Anzahl der Behälter im FIFO-Rollenregal als Meldepunkt in der Logistikkette. Diese Daten werden funkbasiert übermittelt und in der mitgelieferten StockSAVER-Software dargestellt. Da Scanvorgänge bei der Entnahme entfallen, keine Doppelbuchungen mehr entstehen und auch rechnerisch ermittelte Bestände als Fehlerquelle ausgeschlossen werden, bietet StockSAVER weitreichende Fehlerresistenz. Die intelligenten Meldepunkte im FIFO-Regal sorgen für volle Transparenz über den Materialbestand und schützen dank automatisierter Materialanforderung vor Fehlbestückung oder Leerlauf.

Testlauf mit Werma StockSAVER

Für einen ersten Testlauf wurden bei Schmidt Technology 17 Regalfächer mit drei Sensoren und ein Regalfach mit vier Sensoren ausgestattet. Diese erfassen die Behälter und geben die Zustandsinformationen mittels einer „SmartBOX“ über ein Funknetz an die StockSAVER-Software weiter – so entsteht ein „digitaler Zwilling“ aller eingebundenen FIFO-Rollenregale und es besteht jederzeit höchste Transparenz über verfügbares Material im FIFO-Regal am Arbeitsplatz.

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