Sonntag, den 19. November 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Modernes Transport-Management

Transparenz im Transportgewerbe | Omnichannel - Big Data - Globale Verfügbarkeit. Diese Megatrends bestimmen nicht nur die Zukunft des globalen Handels, sondern auch die der Unternehmen der Logistikbranche. Wer ein verlässlicher Partner für seine Kunden sein will, wird sich den Herausforderungen einer digitale Zukunft stellen müssen.


Bild 1 Die Eingangsmaske des Arvato-TMS.

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Die Eingangsmaske des Arvato-TMS.

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Bild 2
Berthold Reinke, Vice President Transportation Management bei Arvato SCM Solutions.

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Bild 3
Die mobile Version des neuen TMS.

Denn die Kunden fordern globale Lösungen, um die immer größer werdenden Waren- und Datenströme mit höchster Transparenz aus einer Hand zu managen, weiß Berthold Reinke, Vice President Transportation Management bei Arvato SCM Solutions, zu berichten (Bild 2). Um diesen Anforderungen und Megatrends gerecht zu werden, implementiert Arvato derzeit ein neues Transport Management System (TMS), mit der die Mission „from anywhere to anywhere“ umgesetzt werden soll (Bilder 1+3). Das Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, um Transportströme von jedem Ort an jeden Ort zu managen. Berthold Reinke: „Die Kunden fordern immer mehr Funktionen, die weit über die heutigen Möglichkeiten hinausgehen.“
Die Notwendigkeit dieses ambitionierten Projekts zeigt sich deutlich bei genauerer Betrachtung der aktuellen Megatrends. In den meisten Industrie- und Handelsunternehmen arbeiten die Supply Chain Manager aktuell mit fragmentierten Lösungen, obwohl die Warenströme immer komplizierter werden. „Die Umsetzung eines „echten“ Omnichannel-Konzeptes, also die Verknüpfung aller Bestände in allen Produktionsstätten, Distributionszentren und schließlich an Verkaufspunkten in einem globalen Netzwerk ist so schlicht nicht möglich“, weiß Reinke. Gleiches gilt für den Trend der globalen Verfügbarkeit und Transparenz, der eng mit dem Stichwort „Big Data“ verknüpft ist. Wollen Unternehmen neben den klassischen Versandoptionen immer häufiger geforderte Optionen wie „Click & Collect“- oder „Shop-to-Shop“-Lösungen anbieten, brauchen sie eine „State-of-the-Art“-Infrastruktur, die alle Prozesse IT-seitig unterstützt und in Echtzeit Reporting- und Analysetools bietet. Berthold Reinke gibt ein Beispiel: „Im Schnitt müssen wir für unsere Auftraggeber gleichzeitig fünf Transportleister mit zehn verschiedenen Services an mehreren Standorten in Europa und weltweit managen – das ist mit den gängigen Lösungen kaum noch zu stemmen.“ Dies bestätigt auch eine Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management, Arvato und Salesforce Commerce Cloud1, in der die befragten Einzelhändler veraltete IT als größtes Hindernis zum Omnichannel-Unternehmen erkannt haben.

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