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Ausgewählte Ausgabe: 04-05-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Fehlerfreie Lieferungen garantiert

Lieferzuverlässigkeit | Floréac ist im Handel und Vertrieb von Topfpflanzen in Europa tätig. Der Versand an Kunden – hauptsächlich spezialisierte Gartenzentren, Baumärkte und Großhändler – erfolgt ein- bis dreimal pro Woche vom Distributionszentrum in Lochristi (Belgien) mit 100 Mitarbeitern. Die Kunden kommen meist aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland und der Schweiz.


Bild 1 Die Kommissionieretiketten werden während der Kommissionierung vorne am Karren auf eine Papptafel geklebt.

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Die Kommissionieretiketten werden während der Kommissionierung vorne am Karren auf eine Papptafel geklebt.

Floréac garantiert fehlerfreie Lieferungen, reduziert Beschwerden von Kunden und halbiert den Betrag für Gutschriften dank automatischer Warenausgangskontrolle seiner Pflanzen-Transportkarren mit der Vision-Technologie von Zetes. Mit dem Kamera-basierten System können sehr große Mengen von 2D-Barcodes in einem einzigen Scanvorgang schnell gelesen und sofort mit dem ERP-System (SAP) verknüpft werden. Jeder Fehler wird umgehend gekennzeichnet. Bilder bieten einen visuellen Nachweis der Lieferung. Pro Transportkarren werden korrekte Ladelisten gedruckt und geliefert.

Höhere Zuverlässigkeit

Topfpflanzen werden auf branchenspezifischen, dänischen Karren ausgeliefert. Dies sind Standard-Pflanzenkarren, die in Europa zum Transport von Pflanzen verwendet werden. Bei Floréac laufen die Transportkarren intern über eine Kettenförderanlage mit RFID-Technologie durch das gesamte Distributionszentrum. Die Kommissionieretiketten, die mit einem 2D-Barcode versehen sind und den Auftragspositionen der Aufträge entsprechen, werden während der Kommissionierung vorne am Karren auf eine Papptafel geklebt (Bild 1).

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Nachdem der Karren vollständig beladen wurde, wird er vom Kettenförderer an die richtige Laderampe befördert.

Nachdem der Karren vollständig beladen wurde und für den Transport fertig ist, wird er vom Kettenförderer an die richtige Laderampe befördert (Bild 2).
Unter Berücksichtigung der manuellen Verarbeitung von Auftragspositionen mit einem Volumen von 25 bis 35 Auftragspositionen pro Karren und mit 12 000 bis 14 000 Auftragspositionen pro Tag in Spitzenzeiten würden regelmäßig menschliche Fehler im logistischen Ablauf auftreten. „Wir haben manchmal Auftragspositionen in Rechnung gestellt, die gar nicht geliefert wurden“, sagt Dirk Criel, Logistikplaner bei Floréac.

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Autoren

 Tanja Stemmermann

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