Samstag, den 25. März 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Logistik 4.0 durch SAP EWM

 

Logistik 4.0 Innovation mit 6-fachtiefem Kleinteilelager

Abgesehen vom schlüssigen und gegenüber der ursprünglichen Planung für Linde Hydraulics noch nutzbringenderen Logistikgesamtkonzepts, brachte IGZ im AKL eine logistische Innovation ein: Auf den AKL-Regalbediengeräten sichern speziell konzipierte Lastaufnahmemittel in Verbindung mit SAP EWM/MFS eine raum- sparende, sechsfachtiefe Lagerung. Durch diese Innovation entfällt die übliche Suche nach einem Ausweichfach, was erheblichen Einfluss auf die Lagerspiele hat. Hierdurch wird zusätzlich zu der möglichen hohen Lagerverdichtung gleichzeitig eine erhebliche Performance generiert. „Zwischen Linde Hydraulics und IGZ entstand somit eine zukunftsorientierte, SAP EWM-basierte, Logistik 4.0 – Lösung. Im Vordergrund stand stets die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit um den größtmöglichen Kundennutzen zu erzeugen“, so Christian Mattes, IGZ Geschäftsführer, zuständig für das IGZ-Generalunternehmer-Geschäft (Bild 3).

Bild 3 Christian Kilian (Linde Hydraulics) und Christian Mattes (IGZ) freuen sich über die erfolgreiche Umsetzung dieses Projektes.

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Christian Kilian (Linde Hydraulics) und Christian Mattes (IGZ) freuen sich über die erfolgreiche Umsetzung dieses Projektes.

„Dies sei nur durch die große Erfahrung mit SAP EWM und gleichzeitiger Technikkompetenz im automatisierten Umfeld möglich gewesen.“, so Christian Mattes. Ein anerkanntes Haupt-Attribut von Industrie 4.0 sowie Logistik 4.0 ist die durchgängige und standardisierte Vernetzung der verschiedenen Systeme untereinander, wie sie für SAP Anwender nur durch einen durchgängigen Einsatz von SAP gegeben ist. Dadurch werden Transparenz, Flexibilität und auch zusätzlicher Performancegewinn bei der Prozessabwicklung, aber auch bei z.B. Prozessänderungen erreicht. SAP EWM ist das einzige Lagerverwaltungs- und auch Materialfluss-System, welches eine durchgängige Standard-Integration (Plug&Play) mit dem SAP ERP-System bei gleichzeitiger Standardintegration in die SPS- und Aktoren-Ebene ermöglicht.
„Durch dieses von IGZ realisierte Gesamtsystem konnte entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein durchgängiger Materialfluss realisiert werden. Hohe Effizienzsteigerung, Kostenvorteile und eine flexible zukunftsorientierte Auslegung beschreiben die Effektivität dieses Systems“, merkt Christian Kilian, Head of Logistics Drives bei Linde Hydraulics, an (Bild 3). „Wir rufen aktuell nur einen Teil der möglichen Umschlagsleistung ab und haben somit zahlreiche Reserven, über die wir jederzeit schnell und flexibel auf neue Anforderungen und Leistungsspitzen reagieren können.“

Investitionsschutz mit SAP EWM und Siemens TIA-Portal

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Bild 4
SAP EWM unterstützt die hohe Kommissioniereffizienz und -ergonomie aus verschiedenen Ladungsträgern.

Das Zentrallager wird mittels SAP EWM (Extended Warehouse Management) verwaltet und über die integrierte Materialflusssteuerung SAP MFS (Material Flow System) direkt angebunden (Bild 4). Unterlagert auf Maschinenebene setzte IGZ mit Siemens TIA Portal und S7–1500 Steuerungen einen weiteren Zukunftsbaustein für Linde Hydraulics ein. „Diese Systemarchitektur mit SAP EWM und Siemens TIA Portal sorgt für den aktuell höchstmöglichen Investitionsschutz auf dem Intralogistikmarkt“, erläutert Mattes. Weiter werden durch die intuitive Bedienung über die Siemens WinCC Anlagenvisualisierung schnelle Eingriffe ermöglicht.

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