Dienstag, den 28. März 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Maximale Anlagenverfügbarkeit

Anlagenwartung | Unabhängig von Land und Branche laufen heute viele automatisierte Logistik-Anlagen an fast 365 Tagen im Jahr beinahe rund um die Uhr. Der Markt fordert immer kürzere Lieferzeiten, was für moderne Kommissioniersysteme in Verteilzentren höchste Verfügbarkeit erfordert – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Um trotz Dauereinsatz ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden, bedarf es innovativer, ganzheitlicher Wartungskonzepte. Dabei setzt der Logistik-Generalunternehmer Witron in vielen von ihm geplanten und realisierten Distributionszentren auf „Predictive Maintenance“ – vorausschauende Instandhaltung, basierend auf einer umfangreichen Erfassung und Analyse von Betriebsdaten. Die generierten Informationen werden automatisch und somit höchsteffizient zu Wartungsaufträgen für die Instandhaltungs-Teams umgewandelt. Aus „Big Data“ werden so „Smart Data“ und diese ermöglichen „Maintenance Excellence“.


Bild 1 Heute laufen viele automatisierte Logistik-Anlagen an fast 365 Tagen im Jahr beinahe rund um die Uhr. Um trotz Dauereinsatz ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden, bedarf es innovativer, ganzheitlicher Wartungskonzepte. Der Logistik-Generalunternehmer Witron setzt dabei auf auf „Predictive Maintenance“ – vorausschauende Instandhaltung, basierend auf einer umfangreichen Erfassung und Analyse von Betriebsdaten.

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Heute laufen viele automatisierte Logistik-Anlagen an fast 365 Tagen im Jahr beinahe rund um die Uhr. Um trotz Dauereinsatz ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden, bedarf es innovativer, ganzheitlicher Wartungskonzepte. Der Logistik-Generalunternehmer Witron setzt dabei auf auf „Predictive Maintenance“ – vorausschauende Instandhaltung, basierend auf einer umfangreichen Erfassung und Analyse von Betriebsdaten.

Beim Parksteiner Generalunternehmer sind Technologien entstanden, die es ermöglichen, eine Fülle an Daten in einfach handhabbare Informationen umzuwandeln (Bild 1). Ein wichtiges Thema für die Intralogistik-Experten, die seit einiger Zeit auch als Betreiber von Logistikzentren fungieren. „Smart Data“ nennt sich eine Initiative der Bundesregierung, die das Ziel verfolgt, Big Data-Technologien zu verbessern, Entscheidungen zu beschleunigen, Geschäftsprozesse zu optimieren und somit Innovationen aus reinen Daten zu schaffen. Gemäß dieser Hightech-Strategie entstehen auch in den Denkfabriken bei Witron zukunftsweisende Lösungen.
„Mit den von Witron entwickelten Tools können wir im Prinzip sämtliche Daten aller Anlagen-Komponenten detailliert erfassen: von den Betriebszeiten der Fördertechnik, den Spielen der Regalbediengeräte oder die Laufzeit von Sondermaschinen, bis hin zu den Taktzeiten jedes einzelnen Motors und Sensors“, erklärt Florian Wittmann, der seit mehr als zwei Jahren für den Intralogistikanbieter weltweit ODC-Systeme (Operation Data Capturing) integriert und die Service-Teams mit deren Umgang schult. Operation Data Capturing bedeutet die Verlinkung von Anlagendaten mit Instandhaltungsmanagement. „So erstellen wir für jeden Kunden ein anlagenbezogenes Wartungskonzept. Denn die Daten werden von uns automatisch qualifiziert, interpretiert und zu aussagekräftigen, praxistauglichen Informationen umgewandelt, wodurch die Arbeit der Service-Mannschaft optimiert und gesteuert wird“.

Ziel: Erstellung eines individuellen Wartungskonzeptes

Ist eine Anlage in Betrieb genommen und die Erstwartung der Komponenten gemäß Herstellerempfehlung erfolgt, beginnen die Parksteiner unmittelbar mit der Aufzeichnung der Betriebsdaten. „Ziel ist es, weg von einem pauschalen, hin zu einem individuellen Instandhaltungsplan mit hoher Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu gelangen“, so Florian Wittmann. Obwohl alle eingesetzten Elemente in den Witron-Anlagen weitestgehend standardisiert sind, werden sie doch unterschiedlich stark beansprucht. Produkte, Laufzeiten, Dynamik, Spitzentage, Temperaturbereiche, klimatische Umgebungs-Begebenheiten des Standorts – eine Vielzahl von Faktoren und Parametern hat Auswirkungen auf den Verschleiß der eingesetzten Technologie.

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