Sonntag, den 22. Oktober 2017
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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Schutz für Verkehrsteilnehmer: Ladungssicherung von Betonfertigteilen

Neue Richtlinie VDI 2700 Blatt 10.1 beschreibt geeignete Methoden zur Ladungssicherung von flächigen Betonbauteilen auf Straßenfahrzeugen.


Die vergangene Sitzung des Fachbeirates „Technische Logistik“ (FB3) fand im Oktober 2016 auf Einladung von Peter Bimmermann bei Vanderlande im niederländischen Veghel statt. Jean Haeffs stellte bei dieser Gelegenheit die Ergebnisse des während der vorletzten Sitzung in München durchgeführten Workshops (Survey-Monkey-Umfrage) vor. Das Gremium diskutierte über die weitere Verwendung und Verwertung der Ergebnisse und kam überein, dass die Datenbasis noch zu schwach sei. Es ist geplant, die Umfrage in einer größeren Zielgruppe (mit Abfrage der Branchenzugehörigkeit, ob aus Logistik oder Produktion) unter den Mitgliedern des FB 3 und des FB 2 durchzuführen. Zielstellung der Umfrage wäre dann die Ausrichtung und Entwicklung der Logistik und Produktion in Deutschland. Daraus ließen sich konkrete Ziele für die Fachausschüsse und den Fachbereich FB3 ableiten. Zudem beschloss das Gremium, am neuen Format der Herbstsitzung festzuhalten und während der Beiratssitzungen jeweils zwei Referate aus den Fachausschüssen anzubieten. Während der vergangenen Sitzung stellte Dr. Rummert in seinem Vortrag Themen aus dem FA 302 - u.a. die Richtlinie zum sog. Yard-Management - vor. Hr. Ober sprach in seinem Vortrag über das Thema Ladungssicherung und die Entstehungsgeschichte der VDI 2700. Zum Abschluss der Veranstaltung führte Peter Bimmermann die Beiratsmitglieder durch das Anwendungszentrum der Firma Vanderlande. Die nächste Beiratssitzung ist für den Vortag des Materialfluss-Kongresses am 5. April 2017 angesetzt.

Die vergangene Sitzung des Fachbeirates „Technische Logistik“ (FB3) fand im Oktober 2016 auf Einladung von Peter Bimmermann bei Vanderlande im niederländischen Veghel statt. Jean Haeffs stellte bei dieser Gelegenheit die Ergebnisse des während der vorletzten Sitzung in München durchgeführten Workshops (Survey-Monkey-Umfrage) vor. Das Gremium diskutierte über die weitere Verwendung und Verwertung der Ergebnisse und kam überein, dass die Datenbasis noch zu schwach sei. Es ist geplant, die Umfrage in einer größeren Zielgruppe (mit Abfrage der Branchenzugehörigkeit, ob aus Logistik oder Produktion) unter den Mitgliedern des FB 3 und des FB 2 durchzuführen. Zielstellung der Umfrage wäre dann die Ausrichtung und Entwicklung der Logistik und Produktion in Deutschland. Daraus ließen sich konkrete Ziele für die Fachausschüsse und den Fachbereich FB3 ableiten. Zudem beschloss das Gremium, am neuen Format der Herbstsitzung festzuhalten und während der Beiratssitzungen jeweils zwei Referate aus den Fachausschüssen anzubieten.
Während der vergangenen Sitzung stellte Dr. Rummert in seinem Vortrag Themen aus dem FA 302 - u.a. die Richtlinie zum sog. Yard-Management - vor. Hr. Ober sprach in seinem Vortrag über das Thema Ladungssicherung und die Entstehungsgeschichte der VDI 2700. Zum Abschluss der Veranstaltung führte Peter Bimmermann die Beiratsmitglieder durch das Anwendungszentrum der Firma Vanderlande.
Die nächste Beiratssitzung ist für den Vortag des Materialfluss-Kongresses am 5. April 2017 angesetzt.

Deutschland hat als Transitland das höchste Verkehrsaufkommen in Europa. Bei routinemäßigen Kontrollen der Ladungssicherung auf Lkw durch die Polizei stellt sich in der Praxis häufiger die Frage, ob im konkreten Fall eine Ladung korrekt gesichert ist. Der Interpretationsspielraum ist dabei für Betonwaren und Betonfertigteile eher groß. Erschwerend kommt hinzu, dass das Polizeiwesen Ländersache ist. Was in Nordrhein-Westfalen gerade noch bei Kontrollen der Ladungssicherung durchgeht, kann in Niedersachsen möglicherweise beanstandet werden. Die neue Richtlinie VDI 2700 Blatt 10.1 will hier für eine einheitliche Regelung sorgen.
Die neue Richtlinie gilt für den Transport von flächigen Betonbauteilen mit einer Ladebreite von maximal 3 m. Sie beschreibt eine Auswahl geeigneter Verfahren und Methoden zur Ladungssicherung von flächigen Betonbauteilen auf Straßenfahrzeugen im Straßengüterverkehr. Bei intermodalen Transporten, z.B. im kombinierten Ladungsverkehr mit der Bahn, dem Binnen- oder dem Seeschiff, können für die Ladungssicherung andere Vorschriften oder Regelwerke gelten. Für diesen Fall muss die Ladung beim Übergang auf den anderen Verkehrsträger gegebenenfalls anforderungsgerecht nachgesichert werden. VDI 2700 Blatt 10.1 beruht auf Untersuchungen zur Ermittlung von Gleit-Reibbeiwerten sowie auf dem aktuellen Stand von Ladeempfehlungen für Decken- und Wandelemente aus Beton.
Herausgeber der Richtlinie VDI 2700 Blatt 10.1 „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen; Ladungssicherung von Betonfertigteilen; Flächige Betonfertigteile“ ist die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (VDI-GPL). Die Richtlinie ist ab sofort zum Preis von EUR 62,60 beim Beuth Verlag (+49 30 2601–2260) erhältlich. VDI-Mitglieder erhalten 10 % Preisvorteil bei allen VDI-Richtlinien.
Weitere Informationen unter www.vdi.de/2700.
Fachlicher Ansprechpartner im VDI: Dipl.-Phys. Ing. Volker Kirsten VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (VDI-GPL) Telefon.: +49 211 6214–290 Telefax.: +49 211 6214–97 290 E-Mail: kirsten@vdi.de

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