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Ausgewählte Ausgabe: 01-02-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Wachstumskurs fortgesetzt

Positive Bilanz | Die Stuttgarter Unternehmensgruppe viastore steigert 2016 ihre Leistung gegenüber dem Vorjahr von 120 auf 125 Mio. Euro. Das gab der CEO Philipp Hahn-Woernle Ende des vergangenen Jahres bei der jährlichen Presseveranstaltung in Stuttgart bekannt, die erstmals in der neuen Firmenzentrale stattgefunden hat. Im Auftragseingang etabliert sich viastore auf einem sehr hohen Niveau.


In diesem Jahr möchte das Unternehmen bei Gesamtleistung und Auftragseingang um jeweils 10 % gegenüber 2016 weiter zulegen. „In einer wechselhaften wirtschaftlichen Lage ist die Intralogistik nach wie vor ein Wachstumsmarkt“, fasst Philipp Hahn-Woernle die wirtschaftliche Situation der Branche zusammen.
Die 2015 neu gegründete viastore Software GmbH hat in 2016 ihr Geschäft bereits verdoppelt. Grund dafür sind zum einen die wachsende Zahl an SAP-EWM-Projekten, zum anderen die Nachfrage nach der Warehouse Management Software viadat. „Bei manuell betriebenen Lagern ist viadat immer häufiger im Einsatz, hier hat die Zahl der Aufträge auch international erfreulich zugelegt“, hebt Hahn-Woernle hervor. „Bei automatischen Logistikzentren haben wir die weltweite Nummer-1-Position unserer viadat Warehouse Execution Software unterstrichen und internationale Großprojekte gewonnen, bei denen wir für unsere Kunden mehrere Logistikzentren auf viadat umstellen dürfen.“

Industrie 4.0 Lösungen sind gefragt

viastore hat 2016 insbesondere im Bereich Industrie 4.0 Löungen entwickelt. „Vernetzung, Automatisierung und Prozesseffizienz bis zur Losgröße 1 waren schon immer Aufgabe der Intralogistik“, schildert viastore-COO Detlef Ganz. „Jetzt haben wir dieses Thema nochmals intensiviert, um weitere innovative Lösungen für unsere Industrie-Kunden zu entwickeln, bei denen zum Beispiel Logistik und Fertigung immer mehr integriert sind.“ Unter anderem plant viastore die Kunden-Anlagen mit VR (Virtual Reality)-Tools, damit die Anlagen so realitätsnah wie möglich sind und Kundenanforderungen sofort einfließen können. Zum anderen nehmen die Stuttgarter-Experten die komplexen automatisierten Logistikzentren virtuell in Betrieb, um die Sicherheit zu erhöhen, Risiken und vor allem Inbetriebnahmezeiten zu minimieren. Zudem hat viastore Tools entwickelt, die Logistik-Anlagen intensiv überwachen. Damit lassen sich Störungen beheben, bevor diese entstehen. Dass solche Ideen bereits Realität sind, hat Dirk Viehofer, Leiter des Industrie-Teams bei viastore dargestellt. Er zeigte Beispiele auf, in denen die Intralogistik und die Fertigung eng vernetzt sind und wie die Endkunden von kürzeren Lieferzeiten, reduzierten Beständen und sicheren Prozessen profitieren, die als Basis für Wachstum dienen.

Praxisbeispiel

Bild 1 Das Produktions- und Logistikzentrum von Gemü: Die Liefertermintreue hat sich dank viastore deutlich erhöht und die Fehlerquote zeigt eine klare Tendenz nach unten.

Bild 1
Das Produktions- und Logistikzentrum von Gemü: Die Liefertermintreue hat sich dank viastore deutlich erhöht und die Fehlerquote zeigt eine klare Tendenz nach unten.

Dies gilt beispielsweise für die Gebrüder Müller Apparatebau GmbH & Co. KG (Gemü). Der führende Hersteller von Ventil-, Mess- und Regeltechnik entschied sich für den Bau eines neuen Produktions- und Logistikzentrums (PLZ) im hohenlohischen Kupferzell, um die Logistikprozesse in der Produktion schlanker und effizienter zu machen (Bild 1).

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Autoren

 Rolf Müller-Wondorf

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