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Ausgewählte Ausgabe: 01-02-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Logistikbranche in der Zwickmühle

Studie | Die Digitalisierung beschäftigt derzeit alle Branchen. Einige Industrien, wie etwa der Handel, haben sich hierdurch bereits stark verändert. Auch die Logistikbranche wird von diesen Veränderungen betroffen sein. In ihrer umfassenden Studie „2016 logistics study on digital business models“ untersuchen die Roland Berger-Experten, welche digitalen Geschäftsmodelle in der Zukunft möglich sind und welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen sollten. Befragt wurden hierfür 300 Logistikunternehmen und -dienstleister in 19 Ländern.


Über eines sind sich fast alle Studienteilnehmer (95 %) einig: Die Digitalisierung wird die Logistikbranche teilweise oder sogar vollständig verändern (Bilder). Ein Prozess, der sicherlich Vorteile, aber auch Risiken mit sich bringen wird. So glaubt rund die Hälfte, dass die Digitalisierung von Daten und Prozessen die Datensicherheit gefährden kann. „Die größte Sorge ist, dass in der Zusammenarbeit mit Wettbewerbern oder IT-Unternehmen sensible Daten verloren gehen könnten“, sagt Klaus van Marwyk, Partner von Roland Berger. Darüber hinaus befürchten vor allem Spediteure, dass sie Wettbewerbsvorteile einbüßen, wenn sie im Rahmen der Digitalisierung mit Wettbewerbern kooperieren müssen.
Wenn es um die Umsetzung von Maßnahmen geht, fehlt es nach Ansicht der Befragten intern in erster Linie an fachlichem Know-how im Digitalbereich (69 %) und an der Unterstützung seitens der Geschäftsführung oder der Mitarbeiter (54 %). Trotz aller Befürchtungen ist die Branche aber optimistisch: Nur etwa ein Drittel der Befragten glaubt, dass ihr Geschäftsmodell komplett vom Markt verschwinden wird. Darin liegt nach Ansicht der Experten von Roland Berger aber eine Gefahr, denn in anderen Branchen zeigt sich bereits heute, dass dies durchaus passieren kann.

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