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Ausgewählte Ausgabe: 09-2016 Ansicht: Modernes Layout
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FTS-Fachtagung 2016

Expertentreffen | Ende September steht Dortmund erneut im Fokus der FTS-Branche. Dorthin laden der VDI-Fachausschuss 309 (Fahrerlose Transportsysteme) und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) ein zur diesjährigen FTS-Fachtagung. Die Redaktion „Logistik für Unternehmen“ sprach im Vorfeld der Veranstaltung mit den beiden Initiatoren – Dr. Günter Ullrich (Forum FTS) und Dipl.-Ing. Thomas Albrecht (IML). Das Gespräch führte Rolf Müller-Wondorf.


Bild 1 Mehr als 200 Besucher erwarten die Veranstalter auch zur diesjährigen FTS-Fachtagung am 28. September in Dortmund.

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Mehr als 200 Besucher erwarten die Veranstalter auch zur diesjährigen FTS-Fachtagung am 28. September in Dortmund.

LfU: Herr Dr. Ullrich, Herr Albrecht:  Am  28.  September wird  die  13.  FTS-Fachtagung bereits  zum  dritten  Mal  am Fraunhofer-Institut  für  Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund  stattfinden.  Wie sind  aus  Ihrer  Sicht  die  beiden  ersten  Veranstaltungen unter  Ihrer  Regie  verlaufen und  welche  Themenschwerpunkte  sind  Ihnen  im  Rückblick  als  besonders  bedeutend  in  Erinnerung  geblieben?

Albrecht:  Ich  denke,  wir  haben  den  Wechsel  des  Veranstaltungsorts  von  Hannover nach  Dortmund  gut  hinbekommen.  Die  Teilnehmerzahl ist praktisch konstant bei etwa  200  geblieben  und  bei den Ausstellern haben wir die Zahl  kontinuierlich  auf  in diesem  Jahr  29  steigern  können. Dabei profitieren wir sicherlich  auch  von  unserer großen Versuchshalle, die wir während der Tagung in idealer  Weise  für  die  Pausen  und die  Fachausstellung  nutzen können. Bei  den  Themen,  die  uns  in den 19 Vorträgen der vergangenen  beiden  Tagungen  in Dortmund  vorgestellt  wurden,  sowie  bei  den  9  neuen Vorträgen am 28. September, beeindruckt  mich  vor  allem die große Bandbreite der FTS-Anwendungen:  wir  haben kleine  bis  ganz  große  Fahrzeuge  und  Anlagen  -  mit einem  Fahrzeug  bis  hin  zu Systemen  mit  fast  100  Fahrzeugen  -  in  so  unterschiedlichen  Branchen  wie  Lebensmittel-,  Pharma-, Automobil-,  Landmaschinen-  oder Zeitungsproduktion  sowie Anwendungen  in  Kliniken, Distributionszentren  und Hochregallagern  kennengelernt.  Und  immer  stand  bei den  technisch  anspruchsvollen  Lösungen  auch  der  wirtschaftliche Nutzen im Fokus.

Dr. Ullrich: Der fachliche Träger  der  Veranstaltung  ist  ja der  VDI  Fachausschuss  FTS. Wir  haben  mit  dieser  Veranstaltung 1991 an der Universi-tät  Duisburg  begonnen;  das sind  jetzt  genau  25  Jahre. Schaut man die Tagungsbände  durch,  findet  man  jeweils einen sehr guten Querschnitt über  die  in  jüngster  Vergangenheit  realisierten  FTS-Projekte. Immer waren es die Betreiber, die ihre Sicht der Dinge  berichtet  haben  –  diese Ehrlichkeit der Veranstaltung haben wir auch in Dortmund bewahren  können.  Dafür möchte  ich  ganz  ausdrücklich  Herrn  Albrecht,  Herrn Professor  ten  Hompel  und den beteiligten IML-Mitarbeitern  danken.  Zudem  macht die Vielfalt der Anwendungen den  Erfolg  der  Veranstaltung aus. Mir hat es immer gut gefallen,  wenn  ein  Vortragender,  also  ein  Betreiber,  kritische  Punkte  angesprochen hat. So kann es sein, dass Termine in Gefahr geraten sind, oder technische Details Ärger machten.  Dann  haben  wir das  in  der  Diskussion  näher beleuchtet und auch den Lieferanten  zu  Wort  kommen lassen – sehr aufschlussreich.

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