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Ausgewählte Ausgabe: 06-2015 Ansicht: Modernes Layout
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Intralogistik: Der Umsatz stagniert – der Export wächst weiter

Marktzahlen | Kein Plus, sondern ein leichtes Minus steht unter der Umsatzrechnung 2014 für die deutschen Fördertechnik- und Intralogistikanbieter. Geschätzte 19 Mrd. Euro hat die Branche 2014 erwirtschaftet und damit 1 % weniger als 2013 (Bild 1).


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Bild 1
Etwa 19 Mrd. Euro hat die Logistikbranche 2014 erwirtschaftet und damit etwa 1 % weniger als 2013. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik ein knappes Umsatzplus von 2 %.

Laut Wilfried Neuhaus-Galladé ist der Branchenumsatz 2014 leicht hinter den Erwartungen geblieben. „Gemessen an den Rahmenbedingungen kann man mit dem Ergebnis in Summe jedoch zufrieden sein. Das Minus gilt auch nicht für alle Teilbranchen in gleichem Maße. Die Heterogenität der Branche spiegelt sich deutlich in der Geschäftsentwicklung wider“, berichtete der Vorstandsvorsitzende des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.

Starkes Jahr für die Stapler

Für die Flurförderzeuge war 2014 ein Rekordjahr. Ein Plus von 12 % beschert den deutschen Herstellern einen Umsatz von 3,5 Mrd. Euro. Krane und Hebezeuge – die größte Teilbranche – kommen 2014 auf 4,7 Mrd. Euro und damit auf knapp 5 % weniger als 2013. Die deutschen Hersteller von Stetigförderern halten mit minus 1 % ihr Vorjahresniveau von etwa 2,9 Mrd. Euro. Im Bereich Serienhebezeuge setzten die Hersteller vergangenes Jahr 2,5 Mrd. Euro um. Dass am Ende minus 10 % zum Vorjahr stehen, liegt vor allem daran, dass 2013 ein ausgesprochen gutes Jahr für dieses Marktsegment war.
Neben der Fördertechnik werden zum Umsatz noch Logistiksoftware und Elektrische Automation mit 2,7 Mrd. Euro sowie Lagereinrichtungen mit 1,5 Mrd. Euro gerechnet. Auf Montagen, Installationen und Reparaturen entfallen 1,2 Mrd. Euro. In der deutschen Intralogistikbranche arbeiteten 2014 etwa 117 500 Beschäftigte und damit 1 % mehr als 2013. Verglichen mit den Vorjahren hat sich das Wachstum aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation etwas verlangsamt.

2 % Wachstum für 2015

Die Entwicklung im laufenden Jahr ist von vielen Faktoren abhängig: auf der einen Seite können politische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten auf den internationalen Märkten wie bereits 2014 in einigen Bereichen Wachstumsbremsen sein. Auf der anderen Seite sorgen der Ölpreisverfall, ein schwacher Euro sowie Niedrigzinsen aktuell für ein Anziehen der Wirtschaftskonjunktur. „Technologische Innovationen und zukunftssichere Lösungen sind weiter gefragt. Logistische Prozesse bieten branchenübergreifend für viele Unternehmen nach wie vor das größte Einspar- und Optimierungspotenzial. Deshalb sind wir für das laufende Jahr auch optimistisch, was die Umsatzentwicklung betrifft und gehen von 2 % Wachstum aus “, betont Wilfried Neuhaus-Galladé.

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