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Faszination Technische Keramik

Aufgrund ihrer breiten Anwendungsmöglichkeiten für Industrie und Werkstoffentwicklung rückt Technische Keramik zunehmend in den Blick von Einkäufern, Entwicklern und Konstrukteuren. Ihre exzellenten Eigenschaften machen sie – auch und gerade in Kombination mit additiven Fertigungsverfahren – zum Problemlöser für zahlreiche Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, in der industriellen Produktion und in der Werkstoffentwicklung. Neueste Entwicklungen sind auf der Industrial Supply zu erleben, der internationalen Messe für innovative Zulieferlösungen und Leichtbau im Rahmen der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017. 

Für Entwickler und Konstrukteure ist Technische Keramik zunächst wegen ihrer extremen Härte in Kombination mit ihrer außergewöhnlichen Formstabilität und Verschleißfestigkeit interessant. Das macht Hochleistungskeramik zum idealen Material für den Einsatz an stark belasteten Stellen, etwa im Maschinenbau und in der Umformtechnik. Mit dem Fortschritt in der Werkstofftechnik hat Technische Keramik zudem in Werkstoffverbünde Einzug gehalten wie Prüfstecker im Gerätebau oder Kleinteilegreifer in der Elektronikfertigung.

In den klassischen Industrien werden Komponenten aus Hochleistungskeramik ebenfalls verwendet: in der Automobilfertigung bei der Schweißtechnik oder in der Lebensmittelindustrie mit ihren komplexen Fertigungs- und Abfüllanlagen – ganz zu schweigen von den Anwendungen in Medizin, Energietechnik, Elektrik/Elektronik, Luft- und Raumfahrt sowie in vielen anderen Bereichen mehr.

Dabei reicht das Spektrum von mikroskopisch kleinen Bauteilen bis zu Großkomponenten, wie sie etwa das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS vorstellt, das sich 2017 erstmals auf der Hannover Messe präsentiert. Das Institut stellt unter anderem ein keramisches Radialpumpenlaufrad vor, das gemeinsam mit SICCast GmbH & Co. KG entwickelt und erprobt wurde. Das Bauteil zeigt eindrucksvoll, wie selbst Komponenten mit großen Wandstärkeunterschieden und anspruchsvollen Hinterschneidungen auf Basis von Hochleistungskeramik gefertigt werden können.

Auf dem Gemeinschaftsstand „Think Ceramics“ des Verbands des Keramischen Industrie (VKI) präsentieren insgesamt zwölf Mitgliedsunternehmen der Fachgruppe Technische Keramik die komplette Bandbreite der Werkstoffe und Anwendungen von Technischer Keramik. Es werden Bauteile auf Silikatkeramiken wie Steatit und Cordierit, Oxidkeramiken wie Aluminiumoxid, Zirkonoxid und Magnesiumoxid sowie Nichtoxidkeramiken wie Siliziumkarbide und Siliziumoxide gezeigt. Die Bandbreite der Anwendungen umfasst unter anderem Elektronik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik.

Forscher, Kunden und Anbieter werden auch 2017 wieder auf dem Gemeinschaftsstand „Treffpunkt Keramik“ des Göller Verlags zusammentreffen, der die ganze Breite der Verwendungsmöglichkeiten Technischer Keramik zeigt. www.hannovermesse.de

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