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Chinesischer Investor kauft VEM

VEM, Hersteller elektrischer Antriebssysteme, Spezialmotoren und Sondermaschinen, mit Schwerpunkt in Ostdeutschland, wechselt den Besitzer. Die Unternehmerfamilie Merckle hat ihre 1997 erworbenen Anteile an einen chinesischen Familieninvestor verkauft. Wenn derzeit noch ausstehende Genehmigungen chinesischer und deutscher Behörden vorliegen, soll der Verkauf im Sommer diesen Jahres wirksam werden. Er
betrifft alle derzeitigen Standorte des Elektromaschinenherstellers im In- und Ausland.

„Für uns ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass der chinesische Familieninvestor ein großes strategisches Interesse am Erhalt der Marke VEM hat“, ließen Dr. Torsten Kuntze und Falk Lehmann, Geschäftsführer der VEM Holding, verlauten. „Von der Ernsthaftigkeit dieser Absicht und der Kompetenz des Investors konnten wir uns bei Gesprächen und Betriebsbesichtigungen vor Ort überzeugen.“

Durch den zu erwartenden Zugang zum chinesischen Markt verspricht sich VEM zudem einen dauerhaft stabileren Absatz der Erzeugnisse. Sowohl für die Belegschaften an den verschiedenen Standorten als auch für Kunden und Partner soll der Eigentümerwechsel keine Veränderungen mit sich bringen, unterstreicht die Geschäftsführung.

VEM ist ein weltweit agierendes, mittelständisches, konzernunabhängiges Unternehmen mit rund 1500 Mitarbeitern. Produziert werden geregelte elektrische Antriebssysteme, Spezialmotoren und Sondermaschinen mit einem Leistungsspektrum von 0,06 kW bis 42 MW sowie Komponenten der Antriebstechnik und Energieerzeugung. Standorte in Deutschland sind Dresden, Wernigerode und Zwickau. Aktuell laufen weltweit rund 30 Millionen Elektromaschinen unter der Marke VEM. Sie treiben Schiffe, Stadt- und Vollbahnen, Chemieanlagen und Walzwerke an. Generatoren
von VEM erzeugen Strom in Wasserkraft- und Windkraftanlagen. www.vem-group.com

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