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Ausgewählte Ausgabe: 10-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Wie man‘s auch dreht und wendet ...

Roboter werden kompakter und gelenkiger. Die Kabelhersteller müssen deshalb Leitungen designen, die den wachsenden Anforderungen Rechnung tragen. Hinzu kommt, dass abhängig von der konkreten Applikation unterschiedliche und zusätzliche Anforderungen gestellt werden. Standardkabel reichen hier nicht mehr aus.


Bild 1 Die Fortschritte in der Robotik treiben tiefgreifende Veränderungen der Wirtschaft an. Und die modernen Roboter brauchen auch leistungsfähige Verbindungslösungen.  (Bild: Jiraroj Praditcharoenkul)

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Die Fortschritte in der Robotik treiben tiefgreifende Veränderungen der Wirtschaft an. Und die modernen Roboter brauchen auch leistungsfähige Verbindungslösungen.
(Bild: Jiraroj Praditcharoenkul)

Die Industrie steckt in großen Umwälzungen: Automatisierung, Digitalisierung, Industrie 4.0, um nur einige Schlagworte zu nennen. Rasant entwickelt sich die Robotik: Weltweit betrug das Wachstum bei der Installation von Industrierobotern seit 2010 durchschnittlich 16 Prozent pro Jahr, bis 2019 wird das jährliche Wachstum mit 13 Prozent prognostiziert. Weiterhin dominiert die Automobilindustrie, doch andere Branchen holen auf, insbesondere wächst der Einsatz in der Consumer Elektronik überdurchschnittlich. Dabei investieren verstärkt kleine und mittlere Produktionsbetriebe.
Die Hersteller von Robotern reagieren mit neuen Modellen, die kompakter und vielseitiger einsetzbar sind – und länger leben. Früher wurden Roboter ausgemustert, wenn eine Produktgeneration auslief, heute übernehmen sie neue Aufgaben – und diese ändern sich häufiger als früher. Mit den Bewegungsvarianten nimmt auch die Belastung vieler Bauteile zu, allen voran die der Kabel. Sie führen Torsions- und Knickbewegungen aus, häufig auch gemischt und mit unterschiedlichen Biegeradien und Torsionswinkeln.

Standardkabel oft nicht geeignet

Lapp hat viele robuste Kabeltypen in seinem Standardportfolio, die an Robotern über Jahre ohne Ausfall ihren Dienst tun. Für spezielle Anwendungen, wie sie oben skizziert wurden, sind diese Standardkabel aber nicht unbedingt geeignet – und diese Anwendungen werden immer mehr. Hier kommen Kabel ins Spiel, die kompromisslos für den Einsatzzweck maß- geschneidert sind. Die Robotik ist für die Kabelhersteller damit so etwas wie die Königsdisziplin.
Der wichtigste Unterschied von Roboterkabeln zu herkömmlichen beweglichen Kabeln: Erstere halten sowohl Biegung als auch Torsion über die gesamte Lebensdauer aus, sie werden bei der Entwicklung grundsätzlich anders entworfen als etwa eine Schleppkettenleitung.

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Autoren

 Frank Rothermund

Market Manager Robotics, U.I. Lapp GmbH

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