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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Retrofit mit Greifsystemen und Spanntechnik

Immer kürzere Produktlebenszyklen, der Trend zur Automatisierung sowie Entwicklungssprünge im Bereich der Peripherie führen dazu, dass einzelne Prozesse sowie ganze Maschinen- und Anlagenkonzepte heute weit früher zur Disposition stehen als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Um mit dem Markt Schritt zu halten, bietet insbesondere das Equipment jede Menge Potential für ein effizientes Retrofit. Vor allem im Bereich der Greifsysteme und Spanntechnik schlummern etliche Möglichkeiten, um mit vergleichsweise geringen Investitionen die Haupt- und Nebenzeiten zu verkürzen, die Prozessstabilität zu erhöhen oder bei Werkzeugen Kosten einzusparen.


Bild 1 Das Prinzip der Direktspannung mit Schunk-„Vero-S“ gewinnt wie hier beim Retrofit im Maschinenbau zunehmend an Bedeutung (links). Der Vero-S WDB-Baukasten für die Werkstückdirektspannung eignet sich ebenfalls zum Retrofit. Er ermöglicht im Werkzeug- und Formenbau beste Zugänglichkeit und eine definierte Spannsituation.

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Das Prinzip der Direktspannung mit Schunk-„Vero-S“ gewinnt wie hier beim Retrofit im Maschinenbau zunehmend an Bedeutung (links). Der Vero-S WDB-Baukasten für die Werkstückdirektspannung eignet sich ebenfalls zum Retrofit. Er ermöglicht im Werkzeug- und Formenbau beste Zugänglichkeit und eine definierte Spannsituation.

In Zeiten des Target Costings, der Digitalisierung und Mechatronisierung erlebt der Begriff des Retrofit einen grundlegenden Wandel. Kaum ein Betrieb kann es sich heute noch leisten, Anlagen so lange zu nutzen, bis sich Ausfälle und Reparaturen häufen, Qualitäten nicht mehr stabil zu halten sind und letztlich reagiert werden muss. Wer sich heute am Markt behaupten will, nutzt stattdessen proaktiv Instrumente des Total Productive Managements, um Verluste und Verschwendung jeglicher Art zu vermeiden und die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen. Vor allem das Retrofit hat in diesem Zusammenhang spürbar an Bedeutung gewonnen, denn im Gegensatz zu Neuinvestitionen punktet das Retrofit mit geringeren Investitionen, kurzen Ausfallzeiten, einem gleichbleibenden Raumbedarf und geringem Schulungsaufwand. Hauptziele sind neben der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben vor allem die Steigerung der Produktivität und Prozessstabilität sowie eine Minimierung der Rüstzeiten und Kosten, beispielsweise von Energie, Werkzeugen oder ungeplanten Maschinenausfällen. Gerade das Equipment bietet hervorragende Ansatzpunkte für ein wirkungsvolles Retrofit, denn unter Kosten-Nutzen-Aspekten rangieren moderne Greifsysteme und Spannmittel bei der Modernisierung von Maschinen und Anlagen ganz an der Spitze.

Störkonturfreie 5-Seitenbearbeitung

Gerade im Bereich der Fertigung gilt Schunk als Vorreiter, wenn es um wirkungsvolle Upgrades bestehender Werkzeugmaschinen geht. Bewusst kombiniert Schunk das fortschrittliche Nullpunktspannsystem „Vero-S“ (Bild 1, links) mit einer Vielzahl anderer Spannmittel zu einem stattlichen Baukastensystem für die hocheffiziente Werkstückspannung. Über 1000 Kombinationsmöglichkeiten umfasst das Programm. Es reicht von hocheffektiven Modulerhöhungen für die Werkstückdirektspannung über mehrseitige Spanntürme, Spannpaletten, pneumatische und hydraulische Spannblöcke, Doppel- und Multifunktionsspanner bis hin zu Backenfuttern, Magnetspannlösungen sowie Modulen für die Drehbearbeitung.

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