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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Effizienz in der Metallverarbeitung – dank flexiblen Spannsystemen

In der Lohnfertigung muss es oft schnell gehen, um Aufträge zeitgerecht erfüllen zu können. Für umständliche Umrüstarbeiten bleibt da keine Zeit. Aus diesem Grund setzt die EPZ Industrietechnik GmbH bei ihrer 5-Achs-Fräsmaschine auf moderne Spannsysteme aus dem Heinrich Kipp Werk. Die kurzen Rüstzeiten erlauben es dem metallverarbeitenden Unternehmen, schnell und flexibel zu agieren – gerade auch bei Bauteilen, die in mehreren Aufspannungen gefertigt werden.


Die EPZ Industrietechnik GmbH ist als Spezialist für Metallverarbeitung mit den verschiedensten Verarbeitungstechniken vertraut. Von der spanlosen und spanenden Produktion über die Fertigung von Blechkonstruktionen, Schränken und Gestellen bis hin zur Vor- und Endmontage bietet das Unternehmen aus dem thüringischen Arnstadt ein komplettes Spektrum an Dienstleistungen. „Die Auftragsfertigung nach Dokumentation, insbesondere von maß- geschneiderten Lösungen, ist unsere Spezialität“, erläutert Sven Beyer, bei EPZ Industrietechnik zuständig für die Disposition. „Dabei überzeugen wir unsere Kunden mit einer hohen Qualität der Werkstücke, aber auch mit besonders kurzen Reaktionszeiten.“

Bild 1 Das Nullpunkt-Spannsystem „UNI lock“ von Kipp erhöht bei EPZ die Produktivität durch hauptzeitparalleles Rüsten von Vorrichtungen.

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Das Nullpunkt-Spannsystem „UNI lock“ von Kipp erhöht bei EPZ die Produktivität durch hauptzeitparalleles Rüsten von Vorrichtungen.


Die schnelle Fertigung von kundenspezifischen Bauteilen wird unter anderem durch Spannsysteme von Kipp ermöglicht, die EPZ bei der werkseigenen DMU 75 monoBlock – einer 5- Achs-Fräsmaschine mit Simultanbearbeitung – einsetzt. „Beim Erwerb der Maschine im Jahr 2015 empfahl uns der Hersteller DMG die Spannsysteme von Kipp“, erinnert sich Sven Beyer. „Als Lohnfertiger haben wir es mit einer extremen Produktvielfalt zu tun. Bei typischen Losgrößen von ein bis 200 Werkstücken rüsten wir meist nach drei bis vier Schichten auf ein neues Bauteil um. Dieser Vorgang muss möglichst schnell gehen, um effizient arbeiten zu können. Deshalb haben wir in die Systeme von Kipp investiert und es bis heute nicht bereut.“ EPZ fertigt zum Beispiel Komponenten für Pumpenteile, die wiederum für den Weichenantrieb in der Bahntechnik eingesetzt werden; das Gewicht der Bauteile liegt bei höchstens 30 kg.

Nullpunkt-Spannsystem für größtmögliche Flexibilität

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Das Nullpunkt-Spannsystem UNI lock garantiert schnelles, präzises Spannen von Vorrichtungen und Werk- stücken.

Aus dem umfangreichen, modular aufgebauten Baukasten für die 5-Achs-Komplettbearbeitung von Kipp entschied sich EPZ für das Nullpunkt- Spannsystem „UNI lock“, den „5-Achs-Spanner kompakt“ sowie für eine Wechselpalette mit Lochrastersystem. Die Kipp-Spannsysteme sind unter- einander kompatibel – somit ist ein reibungsloses Zusammenspiel gewährleistet. Das Nullpunkt-Spannsystem UNI lock garantiert schnelles, präzises Spannen und ermöglicht das Referenzieren von Vorrichtungen und Werkstücken. Die stationäre Lösung ist auf allen Werkzeugmaschinen, Bearbeitungszentren und Messmaschinen einsetzbar. Sie spannt Paletten, Spanntürme und Spannstationen über Spannbolzen. Durch hochpräzises Zentrieren über Kurzkegel und innenliegende Kniehebelmechanik lassen sich sehr hohe Wiederholgenauigkeiten erreichen.
Für die vorliegende Anwendung in der 5-Achs-Fräsmaschine passte Kipp das Nullpunkt-Spannsystem individuell an: Weil EPZ einen runden Schwenktisch mit einem Durchmesser von 650 mm nutzt, hätte eine eckige Standardlösung nicht den kompletten Maschinentisch abgedeckt. Kipp fertigte deshalb eine runde Sonderlösung mit den passenden Maßen, sodass der Maschinentisch sauber abgedeckt ist und voll ausgenutzt werden kann.

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Spanntechnik vom Spezialisten

Wer sichere Komplettlösungen für eine individuelle Produktionsumgebung sucht, ist bei Kipp an der richtigen Adresse: Das Unternehmen hat allein im Bereich Spanntechnik über 2000 Spannkomponenten im Sortiment. Ein eigenes Projektteam konzipiert und realisiert in enger Abstimmung mit dem Kunden Spannvorrichtungen für kleine- und mittlere Losgrößen. Dabei steht die systematische Organisation des gesamten Vorrichtungsbereichs im Vordergrund. Sobald die Spannsysteme
in den Produktionsprozess eingebunden sind, minimieren sie  die Rüst- und Nebenzeiten; auch die Zerspanbedingungen werden verbessert.

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