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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Industriestoßdämpfer bremsen Sicherheitsventile

Industriestoßdämpfer passgenau eingesetzt

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Für Aufgaben wie in diesem Fall stehen Industriestoßdämpfer von ACE aus der seit Jahren erfolg- reichen und bewährten „Magnum“-Familie zur Verfügung. Sie sind als selbsteinstellende oder einstellbare Maschinenelemente mit Gewindegrößen M33, M45 sowie M64 und Hüben von 25 bis 150 mm binnen 24 Stunden ab Lager Langenfeld lieferbar.

Als im Projektverlauf auch die Pipelinerohre und ihre Kompressorpakete definiert sind, steht der verfügbare Platz für die Sicherheitsventile fest. Dabei zeigt sich als ganz wichtige Konstruktionsanforderung, dass man räumlich stark begrenzt ist. Dadurch ergeben sich entsprechende Auswirkungen auf Auslegung und Auswahl der betreffenden Dämpfungselemente. Aufgrund der Kompaktheit der abgebildeten Aktoren und der in ihnen verbauten Sicherheitsventile mit pneumatischem Antrieb ergibt sich die Funktion der verwendeten Industriestoßdämpfer von ACE mit der Typbezeichnung MA3325EUM, die in diesem Einsatzfall als reine Notstopper fungieren. Ihre Aufgabe besteht nämlich allein darin, die Kolbenstange des Pneumatikzylinders abzubremsen, wenn sich die Ventile im Notfall binnen einer halben Sekunde zu öffnen haben. Während dieses Vorgangs trifft die Stange des Luftzylinders mit voller Wucht auf die vorne und hinten im Zylinder eingesetzten Dämpfer. Diese müssen dann in der Lage sein, die sich horizontal bewegende Kolbenstange zu bändigen. Die Industriestoßdämpfer aus der Magnum-Familie operieren bei diesem Vorgang jeweils als „letzter Mann“, wenn z. B. der Kompressor bei Überdruck nicht von selbst abschaltet.
Würde das Sicherheitsventil der Konstruktion nicht effizient geöffnet, käme es unter Umständen zu einem Domino-Effekt: Zunächst könnten Pneumatikzylinder und Kompressor zerstört werden, Gas könnte austreten und möglicherweise alle übrigen Systemkomponenten gefährden. Zudem bestünde durch das eventuelle Explodieren des Gas-Luftgemischs große Gefahr für Personen, weitere Anlagen in der Umgebung und die Umwelt am Golf von Arabien. Bedenkt man die immense Negativbilanz eines einzigen Zwischenfalles, ist nachvollziehbar, dass man bei DGI und dem saudiarabischen Auftraggeber, der Saudi Aramco Lubricating Oil Refining Company (Luberef), auf Nummer sicher gegangen ist.
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Selbsteinstellend oder einstellbar: Industriestoßdämpfer von ACE aus der Magnum-Familie.

Kein Wunder, dass Christian Junghans von ACE mit der gefundenen Lösung hochzufrieden ist: „Wir freuen uns, die Industriestoßdämpfer für die sehr wichtigen Aktoren in diesem Projekt beisteuern zu können. Der Slogan unseres niederländischen Partners DGI ‚Engineering your ambitions‘ passt perfekt zu diesem Projekt. Dank unserer langjährigen Erfahrungen in der Stoßdämpfertechnik und der nachgewiesenen Expertise von DGI bei der Ventilautomation haben wir diese Lösung zusammen entwickeln können und dabei einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Gesamtkonstruktion leisten können.“

***
Kontakte:
ACE Stoßdämpfer GmbH
Albert-Einstein-Str. 15, 40764 Langenfeld
Tel.: 0 21 73/92 26-10
E-Mail: info@ace-int.eu
www.ace-ace.de

Doedijns Group International (DGI)
Doedijns Hydraulics B. V.
2741PH Waddinxveen/NL
www.doedijns.nl

Seite des Artikels
Autoren

M.A. Robert Timmerberg

Fachjournalist (DFJV) und Mitinhaber der plus2 GmbH, Presse- und Werbe-Agentur, in Wermelskirchen

Industriestoßdämpfer...

... für hohe Ansprüche

Ein wichtiger Vorteil für Konstrukteure ist die hohe Energieaufnahme der Stoßdämpfer „Magnum“ – trotz kompakter Bauform. Sie sind dafür konzipiert, effektive Massen zwischen 3 kg und 63 700 kg zu verzögern. Dies gilt für Standardfälle und Dauereinsatz. Werden sie als Notstopper nur gelegentlich beansprucht, lassen sich diese Werte noch deutlich überschreiten – und dies bei einem Eigengewicht von nur 0,45 kg bis 5,1 kg – je nach Ausführung mit Gewinden M33, M45 und M64.
Die Dämpfer verfügen u. a. über eine seit vielen Jahren bewährte Dichtungstechnik, ein gehärtetes Führungslager und integrierten Festanschlag. Die front- und rückseitigen Einstellmöglichkeiten, Klemmflansche und das durchgehende Außengewinde ermöglichen eine einfache Montage. Damit Anwender hinsichtlich des zulässigen Temperaturbereichs keine Kompromisse eingehen müssen, sind zudem spezielle High- und Low-Temperature-Serien entwickelt worden. Sie erlauben einen Einsatz bei Extremtemperaturen von -50 °C bis 150 °C. Edelstahlvarianten finden Verwendung, wenn es neben der reinen Funktion auch auf strenge Hygienevorschriften oder optische Ansprüche ankommt. Dies trifft z. B. in
der Medizintechnik, Lebensmittel-, Elektronik- und Schiffbaubranche zu.

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