Noch keinen Zugang? Dann testen Sie unser Angebot jetzt 3 Monate kostenfrei. Einfach anmelden und los geht‘s!
Angemeldet bleiben
Ausgewählte Ausgabe: 07-08-2017 Ansicht: Modernes Layout
| Artikelseite 1 von 3

Wissensmanagement von der Idee bis zum Produkt

Wissen ist eine wichtige Grundlage für Innovationen. Letztendlich kann der Umgang damit für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend sein. Das Wissen, das in den Köpfen der Mitarbeiter oder in den Ordnern und Dateien der Firma gespeichert ist und der Umgang damit stellen deshalb wichtige Ressourcen dar. Diese sinnvoll zu nutzen, ist aber nicht unbedingt einfach, denn Erfahrung und Wissen müssen auch für alle im Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Hier setzt das Wissensmanagement an. Mittlerweile gibt es gelungene Beispiele dafür, wie sich die Ressource Wissen gewinnbringend nutzen lässt, indem Kommunikationswege innerhalb des Unternehmens oder der Unternehmensgruppe systematisch optimiert werden. Schließlich ist Wissen die wohl einzige Ressource, die sich durch Teilen vermehrt.


Bild 1 Das Wissen, das in den Köpfen der Mitarbeiter oder in den Ordnern und Dateien der Firma gespeichert ist, stellt eine wichtige Ressource dar. (Bild: Patrick Werner)

Bild 1
Das Wissen, das in den Köpfen der Mitarbeiter oder in den Ordnern und Dateien der Firma gespeichert ist, stellt eine wichtige Ressource dar. (Bild: Patrick Werner)

Der Schweizer Ökonom Gilbert Jean Bernard Probst beschreibt Wissen als die Gesamtheit der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Personen zur Lösung von Problemen einsetzen. Damit umfasst es sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Wissen stützt sich auf Informationen, ist im Gegensatz zu diesen aber immer an Personen gebunden. Für ein Unternehmen bedeutet das, dass sich Wissen im Gegensatz zu reinen Informationen leider nicht mit einer Datenbank oder einem Softwaretool systematisch erfassen lässt. Wer flexibel auf Marktanforderungen reagieren und mit innovativen Produkten überzeugen will, muss deshalb entsprechende Konzepte, die auch die Mitarbeiter miteinander „verknüpfen“, entwickeln und umsetzen. Diese müssen nicht nur zur eigenen Unternehmensstruktur passen, sondern auch von den Beteiligten akzeptiert werden (Bild 1).

Die Ziele sind Unternehmenserfolg und Kundennutzen

KAP-Faulhaber 2 BU

Bild 2
Kernprozesse des Wissensmanagements

Die Kernprozesse eines Wissensmanagements sind daher vielschichtig. Sie gliedern sich in viele unterschiedliche strategische und operative Bereiche (Bild 2), mit einem gemeinsamen Ziel: der Kundennutzen und – direkt damit verknüpft – der Unternehmenserfolg. Es gilt für jedes Unternehmen, einzelne Schritte zu definieren, zu spezifizieren, mit geeigneten Strategien in die Praxis umzusetzen, zu bewerten und gegebenenfalls zu optimieren.
Der Antriebsspezialist Faulhaber hat sich dieser Herausforderung bereits frühzeitig gestellt. Wissensmanagement in seiner ganzen Vielschichtigkeit ist zentrales Thema im gesamten Unternehmen, also in allen Bereichen und an allen Standorten (Bild 3). Es betrifft sowohl die Entwicklung und die Produktion als auch Vertrieb und Marketing. Dabei befindet sich dieses Wissen im Prinzip – wie in allen anderen Unternehmen auch – an unterschied-lichen Orten: In Archiven, Datenbanken, der Cloud und eben in den Köpfen der Mitarbeiter.
Bild 3 Der Antriebsspezialist Faulhaber hat sich der Herausforderung „Wissensmanagement“ bereits frühzeitig gestellt. In seiner ganzen Vielschichtigkeit ist es zentrales Thema im gesamten Unternehmen, also in allen Bereichen und an allen Standorten.

Bild 3
Der Antriebsspezialist Faulhaber hat sich der Herausforderung „Wissensmanagement“ bereits frühzeitig gestellt. In seiner ganzen Vielschichtigkeit ist es zentrales Thema im gesamten Unternehmen, also in allen Bereichen und an allen Standorten.

Seite des Artikels
Autoren

M.A. Ellen-Christine Reiff

Journalistin, Redaktionsbüro Stutensee

Faulhaber:...

...  Antriebsexperten aus Schönaich

Die Faulhaber-Gruppe mit ihren 1700 Mitarbeitern ist spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Einsatz von hochpräzisen Klein- und Kleinstantriebssystemen, Servokomponenten und Steuerungen bis zu 200 Watt Abgabeleistung. Dazu zählt die Realisierung von kundenspezifischen Komplettlösungen ebenso wie ein umfangreiches Programm an Standardprodukten wie bürstenlose Motoren, DC-Kleinstmotoren, Encoder und Motion Controller. Die Marken der Faulhaber-Gruppe gelten weltweit als Zeichen für hohe Qualität und Zuverlässigkeit in komplexen und anspruchsvollen Anwendungsgebieten wie Medizintechnik, Bestückungsautomaten, Präzisionsoptik, Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt sowie Robotik. Vom leistungsstarken DC-Motor mit 200 mNm Dauerdrehmoment bis zum filigranen Mikroantrieb mit 1,9 mm Außendurchmesser umfasst das Faulhaber-Standardportfolio mehr als 25 Millionen Möglichkeiten, ein bestmögliches Antriebssystem für eine Anwendung zusammenzustellen. Dieser Technologiebaukasten ist zugleich die Basis für Modifikationen, um auf besondere Kundenwünsche hinsichtlich Sonderausführungen eingehen zu können.

Verwandte Artikel

WiGeP-Positionspapier: „Smart Engineering“

PQRM – Ein Produktreifegradmodell zur entwicklungsbegleitenden Beurteilung und Steuerung der Produktqualität

Scrum im Maschinen- und Anlagenbau

Entscheidungsunterstützung durch die Variationsanteile der Produktgenerationsentwicklung