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Ausgewählte Ausgabe: 07-08-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Konstruktionsbegleitende Berechnung – Effiziente Kommunikation zwischen zwei Welten

Ein wichtiger Hebel für den optimalen Einsatz der Simulation in einem Unternehmen ist die reibungslose Zusammenarbeit der Berechner mit den anderen Fachbereichen. Vor allem in konstruktions- oder produktionsgeprägten Firmen resultieren daraus Herausforderungen in der Kommunikation zwischen Konstrukteuren und Simulationsexperten.


Beide Bereiche – einerseits die Konstruktion und andererseits die Berechnung/Simulation – haben ihre eigene Denkweise, die für die andere Seite manchmal schwer zu verstehen und nachzuvollziehen ist. Diese zwischenmenschliche und technische Schnittstelle hat jedoch großen Einfluss auf die Effizienz und die Qualität der Entwicklung. Deshalb ist es sowohl für Firmen, die bereits über Berechnungskapazitäten verfügen, als auch für Firmen, die entsprechende Kapazitäten aufbauen wollen, relevant, sich der Thematik bewusst zu sein und geeignete Schritte zu gehen.

Kommunikation in der Berechnungsschleife

Bild 1 Positionierung von Konstruktion und Berechnung im Produktentwicklungsprozess bei der IGEL AG (Ingenieurgemeinschaft Erich Leitner AG), München.

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Positionierung von Konstruktion und Berechnung im Produktentwicklungsprozess bei der IGEL AG (Ingenieurgemeinschaft Erich Leitner AG), München.

Bild 2  Schematische Darstellung der Kommunikation zwischen Konstruktion und Berechnung. Die Farben symbolisieren die unterschiedlichen Zuständigkeiten.

Bild 2
Schematische Darstellung der Kommunikation zwischen Konstruktion und Berechnung. Die Farben symbolisieren die unterschiedlichen Zuständigkeiten.

Mit einer 20-jährigen Konstruktionserfahrung und entsprechender Unternehmensstruktur bildet die Konstruktion von Antriebskomponenten das Kerngeschäft der IGEL AG. Dabei bedient und ergänzt die Berechnung in einem stark iterativen Prozess alle anderen Projektgruppen innerhalb der Firma bei der Bauteiloptimierung (Bild 1). Da die Berechnungskapazität jedoch meist geringer als die CAD-Kapazität im Unternehmen ist, erfordert dies nicht nur eine hohe Effizienz bei der Berechnung selbst, sondern auch einen intensiven Austausch zwischen beiden Bereichen. Zwar haben beide Seiten beim jeweiligen Bauteil stets die gleichen Ziele vor Augen, können aber nur auf ihre spezifische Art und Weise dazu beitragen (Bild 2).

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Autoren

 Vladimir Traykov

Berechnungsingenieur, IGEL AG

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