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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Auf dem Weg zum autonomen Warenlager: Greiftechnik übernimmt Schlüsselposition

Selten zuvor erlebte die Automatisierungstechnik einen so grundlegenden Wandel wie derzeit – massiv beeinflusst durch die zunehmende Digitalisierung über alle Wertschöpfungsbereiche hinweg. Das beginnt bereits bei der Bestellung von Waren, die zunehmend online erfolgt. Auch für den Versand der Waren und insbesondere für die dafür benötigte Handhabungstechnik bringen diese Entwicklungen neue Herausforderungen mit sich. Greifsysteme übernehmen dabei als Schnittstelle zum Produkt eine Schlüsselposition: Funktionieren sie nicht zuverlässig, gerät der ausgefeilteste Automatisierungsprozess im Warenlager schnell ins Stocken.


Bild 1 Schmalz stellt mit dem Greifer für druckluftfreie Vakuum-Erzeugung eine Technologie-Entwicklung vor, die sich gut für den Einsatz in autonomen Warenlagern eignet.

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Schmalz stellt mit dem Greifer für druckluftfreie Vakuum-Erzeugung eine Technologie-Entwicklung vor, die sich gut für den Einsatz in autonomen Warenlagern eignet.

Treiber für immer modernere Automatisierungssysteme sind nicht nur neue technologische Möglichkeiten, sondern vor allem die Kunden: Sie fordern individualisierte Produkte, die in der gewünschten Menge schnellstmöglich am richtigen Ort zur Verfügung stehen sollen. Unternehmen stellen sich darauf ein, indem sie ihre Fabriken vor dem Hintergrund der Industrie 4.0 zunehmend vernetzen, intelligenter gestalten, auf Effizienz trimmen und so flexibel wie möglich ausrichten.

 Die Vision vom autonomen, selbstdenkenden Warenlager

Beispiel Warenlager: Waren in der Vergangenheit der Aufbau eines Lagers und die angekoppelten Prozesse meist solide planbar, müssen sich Unter- nehmen heute auf wechselnde Bedingungen einstellen. Denn die Warenstruktur verändert sich ständig, häufig gleicht keine Bestellung der anderen. Das gilt im Übrigen für das Business-to-Business-Geschäft wie das Business-to-Consumer-Geschäft gleichermaßen. Für den B2C-Bereich beispielsweise veröffentlichte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V. (bevh) für das Jahr 2015 eindrückliche Daten: Der Umsatz mit Waren im Onlinehandel betrug rund 46,90 Mrd. Euro – ein Wachstum von 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Spitzenreiter bei den Warengruppen war das Segment Bekleidung, gefolgt von Elektronikartikeln/Telekommunikation sowie Büchern/E-Books. Online-Händler wie Amazon oder Zalando sind also gefordert, ihre Lager möglichst flexibel zu gestalten, um eine möglichst hohe Lieferflexibilität und -genauigkeit zu erreichen. Die Vision: ein autonomes, selbstdenkendes und selbsthandelndes Warenlager.

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