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Ausgewählte Ausgabe: 05-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Kupplungen optimieren Automationsanlagen

Industrielle Automationsanlagen werden immer komplexer, flexibler und leistungsfähiger. Dies erfordert anforderungsgerechte und funktionssichere Maschinenkomponenten, die für die unterschiedlichsten Anforderungen ausgelegt sein müssen. Passgenau konstruierte Präzisionskupplungen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer zuverlässigen Antriebstechnik und bieten zudem weitere Vorteile. Ohne automatisierte Produktionsanlagen ist heutzutage in kaum mehr einer Branche eine wettbewerbsfähige Produktion möglich. Störungen im Produktionsfluss oder gar ein Maschinenstillstand können hier schnell zu hohen finanziellen Verlusten führen.


Bild 1 Metallbalgkupplungen übertragen das Drehmoment torsionssteif.

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Metallbalgkupplungen übertragen das Drehmoment torsionssteif.

Die Betreiber müssen sich daher auf die Prozesssicherheit und Leistungsfähigkeit ihrer Analgen verlassen können. Dies erfordert Antriebskomponenten, die für die jeweiligen und teils sehr speziellen Applikationsanforderungen geeignet sind. So auch Kupplungen, die, sofern anforderungsgerecht aus-gelegt, in vielfacher Hinsicht wertvolle Vorteile bieten können. Die R+W Antriebselemente GmbH bietet ein breites Sortiment an Präzisions- und Industriekupplungen, die für viele Anwendungsfälle geeignet sind. Darüber hinaus gehören individuelle Kundenlösungen ebenso zum Tagesgeschäft. Eine Sonderkupplung war beispielsweise auch im folgenden Fall notwendig, bei dem sich ein Kunde an R+W wandte, um die Effizienz und Sicherheit in seinem Produktionsprozess zu erhöhen.

Spezielle Anforderungen erfordern spezielle Lösungen

KAP-R+W 2 BU

Bild 2
Elastomerkupplungen sind schwingungsdämpfend und steckbar.

Der Auftraggeber aus der Pharma- industrie sieht sich im Herstellungsprozess für seine Produkte einem immer größeren Bedarf an Flexibilität ausgesetzt. Häufig müssen Produkt- oder gar Prozesswechsel vorgenommen werden. Die komplette Produktionsanlage ist daher mobil aufgebaut, sodass je nach Bedarf unter anderem die Prozessreihenfolge variiert werden kann.
In der Weiterverarbeitung der hergestellten Pharmazeutika spielt hier auch ein verstellbarer, mobiler „Tisch“ eine tragende Rolle. Dieser besteht aus einer beweglichen Tischplatte, die an einer Drehachse befestigt ist. Nach einem Prozessschritt werden insgesamt 500 bis 1000 befüllte Fläschchen auf die Tischplatte befördert und dort kurzzeitig zwischengelagert. Danach werden sie mit einem Schieber dem nächsten Prozess zugeführt. Diese wichtige Schnittstelle stellt gleichzeitig aber auch eine große Herausforderung dar.
Um hochflexibel auf unterschied- liche Flaschenformen und Befüllungen reagieren zu können, wurde bewusst auf eine unflexible Flaschenführung verzichtet. Je nach Last kann die Tischplatte jedoch um einen Drehpunkt bis zu 0,3 mm abkippen. Dies würde dazu führen, dass alle Fläschchen aufgrund der entstandenen Stoßkante zwischen den Abschiebeebenen umfallen würden.

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Autoren

 Dirk Hasenstab

Marketing/Vertrieb, R+W Antriebselemente

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