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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Laserschweißen und thermisches Fügen für exzellente Maschinenbaulösungen

EMAG Automation entwickelt ganzheitliche kundenspezifisch angepasste Produktionslösungen für den Automobilbau, bei denen u.a. die Technologien Laserschweißen und thermisches Fügen im Mittelpunkt stehen. Dabei häufig mit an Bord: Generatoren der Tochtergesellschaft eldec. Sie dienen als Energiequelle für den induktiven Erwärmungsprozess, der beim Fügen und Laserschweißen einen wichtigen Teilprozess darstellt.


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Ein per Laser auf einer EMAG-Maschine verschweißtes Werkstück: Das kleine Zahnrad wurde erwärmt, gefügt und anschließend geschweißt. Rechts: Bearbeitungsraum der Maschine

Ob Getrieberad, Differentialgehäuse oder Nockenwelle – die Produktion dieser und ähnlicher Getriebe- bzw. Motorenkomponenten erfolgt kaum noch mithilfe von Standard-Maschinenbaulösungen. Im Gegenteil: Das Maß an Individualisierung im Maschinenbau nimmt rasant zu. Kunden verlangen nach sehr speziellen und ganzheitlichen Produktionslösungen, die idealerweise im „One-Piece-Flow“ die Aufgabe erledigen. Alle Teilprozesse, von der Reinigung der Ausgangs- komponenten bis zur Prüfung des Endprodukts, müssen dafür integriert und jeweils an die speziellen Bedingungen des Bauteils angepasst werden – eine Aufgabe für Maschinenbau-Spezialisten, die nicht zuletzt über erhebliches Erfahrungswissen zum jeweiligen Bauteil verfügen.
 Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch die Positionierung von EMAG Automation: Das Unternehmen ist unter anderem auf die Laserbearbeitung von zentralen Getriebekomponenten spezialisiert und bietet den Kunden eine ganzheitliche Projektplanung und -ausführung. In der Folge entstehen Fertigungslösungen, die erhebliche Effizienzsprünge bewirken. Beispiel Getrieberäder: Ihre Bearbeitung erfolgt mithilfe der automatisierten ELC-Anlagen von EMAG Automation innerhalb von nur zehn Sekunden: Die Maschine wird automatisch beladen, anschließend werden die Bauteile miteinander verpresst, induktiv auf ca. 170 °C vorerwärmt und dann mittels Laser verschweißt. Durch die induktive Vorerwärmung wird sichergestellt, dass auch kritische Werkstoffe mit erhöhtem Kohlenstoffäquivalent oder Bauteile mit ungünstiger Geometrie prozessicher rissfrei verschweißt werden können. Der eingesetzte eldec-Generator ist dabei entscheidend für eine präzise und jederzeit reproduzierbare Wärmeführung und stellt sicher, dass einerseits die geforderte Vorwärmtemperatur erreicht und andererseits eine unzulässige Gefügeveränderung durch Überhitzung vermieden wird.
Mittelfrequenz-Generatoren sind als Energiequelle ein wichtiger Bestandteil des induktiven Erwärmungsprozesses. Die Spezialisten von EMAG Automation setzen bei ihren ganzheitlichen Systemen auf die Generatoren von eldec, einem Unternehmen der Gruppe. „Zunächst einmal überzeugt uns der Entwicklungsstand der Technologie“, erklärt Dr. Andreas Mootz, Geschäftsführer von EMAG Automation. „Die Generatoren verfügen über eine sehr fortschrittliche Leistungselektronik und Steuerungstechnik. Das macht es uns einfach, sie in unsere Maschinen zu integrieren bzw. sie passgenau zu konfigurieren. Zudem ist die Technik sehr zuverlässig.“ Diese Einschätzung deckt sich mit dem Anspruch von eldec: Die Geräte entstehen im Rahmen von zum Teil aufwendigen Manufaktur-Prozessen und werden vor ihrer Auslieferung umfassend geprüft. Der Resonanzschwingkreis und ein Großteil der Komponenten sind Eigenfertigungsteile – nur so lassen sich die selbst gesetzten Anforderungen an eine hohe Leistungsdichte erfüllen.

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