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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Komplementäre Kompetenz beim Clinchen und Nieten

Bleche und mehr mit oder ohne Zusatzelemente sicher, schnell und kostengünstig verbinden – das gelingt, wenn man es richtig angeht. Mit den richtig aufeinander abgestimmten Bausteinen Technologie/Verfahren, Komponenten/Baugruppen und Systeme/Komplettanlagen – wie sie die oberschwäbische Firma TOX Pressotechnik anbietet – kommt man zu optimalen Verbindungs-Lösungen.


Vom Stahlblech zum Aluminiumblech, über die Hybrid- und Misch-bauweise sowie Composites und Faserverbundwerkstoffe zu industriellen Leichtbau-Lösungen: So ungefähr lässt sich der aufwendige Weg beschreiben, den sowohl die Automobil-Produzenten als auch die Bleche-verarbeitenden Industrien und deren Zulieferer in den letzten Jahren beschreiten mussten beziehungsweise künftig beschreiten müssen. Denn um den drängenden Herausforderungen bezüglich Ressourcenschonung und Energieeffizienz und vor allem den aktuellen und kommenden Vorgaben, hinsichtlich Verbrauchs- und Emissionswerten für alle Fahrzeuggattungen gerecht zu werden, sind interdisziplinäre Anstrengungen unerlässlich. Diese gehen zum einen weit über den Einsatz leichtgewichtiger Werkstoffe und Materialien hinaus, zum anderen werden sie bis dato aber nur selten in aller Konsequenz durchgeführt.

Bild 1 Schematische Darstellung des TOX-Rund-Punkt-Verfahrens

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Schematische Darstellung des TOX-Rund-Punkt-Verfahrens


 Nüchtern zusammengefasst stellt sich in der Praxis die Ausgangslage wie folgt dar: Viele (Blech-)Verbindungs-Verfahren gehen einher mit hohen Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten für das Produktions-Equipment und für Verbrauchsmaterial, Service und Fachpersonal. Folglich müssen schon früh, nämlich bereits in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase von Produkten, viel mehr als nur Funktions- und Design-Vorgaben, sondern auch material- und verarbeitungs- sowie füge-/verbindungs- und montagetechnische und damit alle für die Fertigung relevanten Aspekte gebührende Berücksichtigung finden. Dabei ist es allein mit Verbessern und Optimieren von Produkten und Verfahren nicht getan, weil diese Vorgehensweise immer nur in mehr oder weniger akzeptablen Kompromissen enden wird.

Gesucht: Optimale Leichtbau- Konzepte für Industrie- und Automotive-Anwendungen

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der automobile Leichtbau, der sich mittlerweile eines breiten Spektrums von Material-Kombinationen bedient. Denn hier steht nach jahrelanger Erfahrung weniger ein einzelner Werkstoff, und damit auch kein Composite oder Faserverbundmaterial, im Vordergrund. Als aktuell einzige, weil in mehrfacher Hinsicht technisch und wirtschaftlich tragfähige Lösung ist die Hybrid-/Mischbauweise zu bezeichnen.

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