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Ausgewählte Ausgabe: 09-2016 Ansicht: Modernes Layout
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Präzise dosiert – warum Fricke Funktionen zusammenfasst und standardisiert

Mit ihren Dosieranlagen für die Parfüm- und Aromenindustrie zählt Fricke Abfülltechnik zu den Marktführern in der Welt. Etwa ein Drittel aller weltweit verwendeten Aromen wird auf Fricke-Anlagen hergestellt. Weil das Unternehmen aus Minden international ausgerichtet ist, dreht es bei jeder Neu- und Weiterentwicklung an der Standardisierungsschraube. Die zentrale Frage: Welche Komponenten lassen sich am besten universell einsetzen und wie sind Baugruppen zu konzipieren, um mit ihnen viele Anforderungen zu lösen? Für antriebstechnische Aufgaben nutzt Fricke Antriebsregler, die aufgrund ihrer Spezifikationen weltweit und für nahezu alle Antriebsmotoren einsetzbar sind.


Bild 1  Bis zu 800 unterschiedliche Ingredienzen lassen sich mit der von Lenze-Servotechnik angetriebenen Maschine „Dosing Star“ (rechts in der Gesamtansicht) vollautomatisch dosieren.

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 Bis zu 800 unterschiedliche Ingredienzen lassen sich mit der von Lenze-Servotechnik angetriebenen Maschine „Dosing Star“ (rechts in der Gesamtansicht) vollautomatisch dosieren.

Vergleichbar  mit  einem  Musikstück ist auch ein Parfüm eine Komposition, ein  Arrangement  aus  verschiedenen Zutaten,  den  Duftstoffen.  Dort  Noten und  Takte,  bestimmt  hier  ein  Neben- und Miteinander von Basisriechstoffen das spätere Bukett, das von Parfümeuren  komponiert  wird.  Aus  wie  vielen Einzelingredienzen und Mischungsanteilen  so  ein  Duft  besteht,  bleibt  das Geheimnis der Hersteller. Alles andere als ein Geheimnis ist, dass diese Unternehmen im internationalen Markt effizient  und  mit  präziser  Wiederholgenauigkeit  arbeiten  müssen  –  bei  der Herstellung wie auch im kreativen Prozess.  Fricke  Abfülltechnik  gehört  in diesem  speziellen  Segment  zu  den Weltmarktführern: Die Mindener sind bei  der  Entwicklung  ihrer  Anlagen kompromisslos hinsichtlich Standardisierung und Weglassen von allem, was nicht wirklich notwendig ist.

Mit wenig Platz schneller dosieren

KAP-Lenze-Fricke-Bild 2

Bild 2
Die Anlage ist aus einzelnen Modulen aufgebaut, damit sich die Lösung von Fricke leicht skalieren und in die herrschenden Räumlichkeiten integrieren lässt.

Diese  asketische  Herangehensweise bei  der  Konstruktion  und  der  technischen  Ausstattung  von  Dosieranlagen bringt  gerade  für  die  an  die  Kreation angegliederten  Musterlabore  zahlreiche Vorteile mit sich. Zum einen sind die Anlagen weniger komplex – damit kleiner  und  im  Rahmen  von  Wartungen  leichter  durchschaubar.  Zum  anderen macht der Platzgewinn es möglich, eine größere Zahl an Komponenten  in  einem  Modul  unterzubringen. Dies erweitert letztlich die Einsatzmöglichkeiten  und  den  Kreativspielraum ohne Produktivitätseinbußen.
Hierbei ist zu wissen, dass Laboranlagen durchaus 1000 Komponenten speichern  und  mit  enger  Terminplanung vollautomatisch  zu  einer  Mischung dosieren  müssen  und  dabei  in  einem ganz normalen Bürogebäude stehen.

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Autoren

Dipl.-Ing. Ralf Marke

 Key Account Manager, Lenze

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