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Ausgewählte Ausgabe: 05-2016 Ansicht: Modernes Layout
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Prüffeld für Industrieantriebe

Konstrukteure und Entwickler, die für den Einsatz industrieller Antriebe und antriebstechnischer Komponenten in Maschinen und Anlagen zuständig sind, haben eine verantwortungsvolle Aufgabe. Bei der Produkt-gestaltung geht es vor allem um die Erreichung messbarer technischer Eigenschaften – wobei die Minimierung der Herstellkosten immer berücksichtigt werden muss. Die Firma ZAE-AntriebsSysteme verfügt über ein Kompetenzzentrum, in dem genau das geleistet wird. So ist der Weg zur optimalen technischen Lösung – über geeignete Mess- und Prüftechnik – konkret realisier- und belegbar.


Bild 1 Virtuelle Produktentwicklung hilft den experimentellen Aufwand zu reduzieren.

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Virtuelle Produktentwicklung hilft den experimentellen Aufwand zu reduzieren.

1 Steigende Anforderungen an die Produkte der Antriebstechnik

Die Anforderungen an die Antriebstechnik im Maschinen- und Anlagenbau steigen kontinuierlich. Ein wachsendes Kosten- und Umweltbewusstsein der Gesellschaft spielt dabei inzwischen eine treibende Rolle. Es wird von Unternehmen sehr viel mehr Wert auf Nachhaltigkeit im Umgang mit sämt- lichen Ressourcen gelegt [1]. Gleichzeitig wachsen die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit und die Qualität der Produkte. Damit stehen die Entwickler von industriellen Antrieben vor immer größer werdenden Herausforderungen, wenn es um die Produkt- und Prozess-gestaltung geht [2, 3, 4, 5]. Bei der Produktgestaltung geht es vor allem um die Erreichung messbarer technischer Eigenschaften und um die Minimierung der Herstellkosten. Bei der Pro-zessgestaltung in der Produktion liegt der Schwerpunkt demgegenüber im effizienten Einsatz von Maschinen, Rohstoffen, Energie und menschlicher Arbeitsleistung.
Feststellbar ist eine sinkende Toleranzbereitschaft bei den Abnehmern und Anlagenbetreibern. Vereinbarte beziehungsweise zugesicherte tech- nische Eigenschaften sind häufig sehr genau und teils mit erhöhtem Aufwand nachzuweisen. Die gleichzeitig sinkende Kostentoleranz wird zu einer Herausforderung für viele Hersteller. Die Herstell- und Betriebskosten müssen zunehmend exakt kalkuliert und nachgewiesen werden. Ein zu niedriger Verkaufspreis führt leicht zu negativen Geschäftsergebnissen. Ein zu hoch angesetzter, mit kalkulatorischen Sicherheiten versehener Verkaufspreis hingegen kann den Auftragsverlust zur Folge haben. Immer öfter werden auch zugesicherte Lebenszykluskosten (TCO = Total Cost of Ownership) des Produktes vor der Kaufentscheidung betrachtet und verglichen. Eine Gratwanderung, die vor dem Hintergrund zunehmenden Wettbewerbs viele Unternehmen beschreiten müssen.
Hinzu kommen aktuelle Entwicklungen, die im Zusammenhang mit der aufkommenden vierten industriellen Revolution stehen. Anlagenverfügbarkeit und Anlagenüberwachung im Sinne von Industrie 4.0 bergen Chancen und Risiken für die Hersteller moderner Antriebssysteme [6, 7].

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Autoren

Dipl.-Ing. Kai Sellschopp

Leiter Entwicklung + Konstruktion
ZAE-AntriebsSysteme
 
Kontakt:
ZAE-AntriebsSysteme GmbH & Co KG
Schützenstraße 105
22761 Hamburg
Tel.: 0 40/8 53 93-03
E-Mail: info@zae.de
www.zae.de 

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