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Ausgewählte Ausgabe: 10-2015 Ansicht: Modernes Layout
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Spielfreie Sicherheitsbremsen für schwebende Lasten

Die spielfreien, hochsteifen „Roba-guidestop“-Profilschienenbremsen von Chr. Mayr sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit. In Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren steigern sie zudem die Prozessgenauigkeit und Zerspanleistung. Der Hersteller bietet das effiziente Bremskonzept nun in acht Baugrößen und deckt damit Haltekräfte von 5 bis 34 kN ab.


Bild 1 Die spielfreie Sicherheitsbremse „Roba-guidestop“ gewährleistet höchste Funktionssicherheit. Daneben sorgt die zusätzliche Versteifung der NC-Achse auch für erhöhte Prozessgenauigkeit und Zerspanleistung.

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Die spielfreie Sicherheitsbremse „Roba-guidestop“ gewährleistet höchste Funktionssicherheit. Daneben sorgt die zusätzliche Versteifung der NC-Achse auch für erhöhte Prozessgenauigkeit und Zerspanleistung.

Schwebende Lasten stellen in Maschinen und Anlagen ein erhebliches Gefährdungspotential dar – besonders dann, wenn sich Personen darunter aufhalten. Kommt es zu einem unbeabsichtigten Absinken oder Absturz, muss die Last innerhalb kürzester Zeit zum Stillstand gebracht werden, um Personen und Material zuverlässig vor Schäden zu schützen. Mit der „Roba-guidestop“-Baureihe hat mayr Antriebstechnik eine zuverlässige Sicherheitsbremse und spielfreie Klemmeinheit für Profilschienenführungen entwickelt, die Bewegungen sicher und schnell abbremst und die Achsen während des laufenden Prozesses steif und spielfrei klemmt. Nun erweitert der Bremsenspezialist das bewährte Konzept auf acht Baugrößen und deckt damit Haltekräfte von 5 bis 34 kN ab. Die Ausführungen sind für vier Schienenbaugrößen der gängigen Linearführungshersteller designt. Neu sind zudem die kompakte Ausführung in kurzer Bauform und die integrierte Schaltzustandsüberwachung mit berührungslosem Näherungsinitiator.

Sicherheit für vertikale Achsen

Das intelligent entwickelte Bremskonzept klemmt mit sehr hoher Steifigkeit und wirkt direkt auf die Linearführung. Die Bremsen sind also unmittelbar an den Massen angebracht, die abgebremst beziehungsweise gehalten werden sollen. Dies bringt gerade bei schwerkraftbelasteten Achsen, wenn das Gefährdungsrisiko von Personen minimiert werden soll, einen entscheidenden Vorteil: Antriebselemente zwischen Motor und bewegter Masse wie zum Beispiel Spindel, Spindel-mutter, Wellenkupplung oder Getriebe haben keinen Einfluss auf die Sicherheit – anders als bei Konzepten mit Motorbremse, wo alle Antriebselemente das Bremsmoment bis zum Schlitten übertragen. Hinzu kommt, dass sich jedes Element zwischen Bremse und Schlitten negativ auf die Steifigkeit auswirkt. Die Sicherheitsbremsen sind also erheblich steifer als die oftmals spielbehafteten Motorbremsen und als Stangen- oder Bandbremsen.

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