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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Shabby-Chic-Stil bis in die Sanitärräume

Vorne Café, hinten Kaffeerösterei, darüber das Rathaus: Die „Kaffeeküche“ hat ihre Pforten im Februar 2017 im Tonnengewölbe des Chamer Rathauses in Ostbayern eröffnet. Café und Sanitärräume sind im angesagten Shabby-Chic-Stil eingerichtet und schaffen so einen gelungenen Kontrast zu den modernen Sanitärprodukten. Denn die Sanitärräume wurden im Zuge der Sanierung mit der neuesten Technik ausgestattet.


Bild 1 Das Café „Kaffeeküche“ im angesagten Shabby-Chic Stil diente als Orientierung für die Badeinrichtung

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Das Café „Kaffeeküche“ im angesagten Shabby-Chic Stil diente als Orientierung für die Badeinrichtung

Das historische Gewölbe wurde erstmals 1385 erwähnt und hat seitdem zahlreiche Gewerbe beherbergt. Anfangs diente es als Marktplatz für Händler, später als Brothaus zum Verkauf von Backwaren. Im 18. Jahrhundert zog die Chamer Feuerwehr in den Gewölbekeller und in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts eröffnete an der Stelle erstmals ein Café.
Seit Februar 2017 befindet sich dort nun das Café „Kaffeeküche“ von Spitzenkoch Martin Faulwasser und seinem Geschäftspartner Jürgen Wittmann. Im hinteren Teil des Cafés steht Wittmanns großer feuerwehrroter Kaffeeröster, mit dem er zahlreiche Kaffeesorten aus weltweitem nachhaltigem Anbau röstet. Diesen frisch gerösteten Kaffee können die Gäste im vorderen Teil des aufwändig sanierten Gewölbes mit selbst gemachten Leckereien genießen. Im Zuge der Sanierung stand es außer Frage, auch die veralteten Sanitäreinrichtungen zu erneuern und mit modernen und hochwertigen Produkten von Geberit und Keramag auszustatten – und dabei trotzdem den Shabby-Chic-Stil des Cafés (Bild 1) beizubehalten. Hier setzt Faulwasser auf Kontraste: Er kombiniert antike Badmöbel mit der neuesten Sanitärtechnik und setzt die weißen Sanitärkeramiken vor braunen und roten Wänden gekonnt in Szene.

Neue Technik im historischen Tonnengewölbe

Ursprünglich war vorgesehen, die vorhandenen Trink- und Abwasserrohre weiterzuverwenden und ausschließlich WCs, Waschtische und Urinale zu erneuern. Allerdings waren die alten Unterputzsysteme nicht mit den neuen Sanitärprodukten kompatibel. Daher haben sich die Stadt Cham und Martin Faulwasser dafür entschieden, die Unterputzelemente durch die neueste Sanitärtechnik zu ersetzen. Indem sie auch hier Geberit Produkte wie das Montageelement Duofix und das Sanitärmodul Monolith wählten, konnte sichergestellt werden, dass alle Sanitärprodukte an die neuen Unterputzelemente passten.

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