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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Energieeffizienz im Heizraum steigert den Gewinn durch intelligente Fernüberwachung per Smartphone

Contracting-Firmen erwerben Heizanlagen, um die produzierte Wärme im Rahmen der gewerblichen Wärmelieferung zu veräußern. Der Betreiber eines Gebäudes, beispielsweise eines Einkaufszentrums, hat im Allgemeinen kein eigenes Interesse an einer effizienten Wärmeerzeugung, denn deren Kosten werden weitergegeben. Ein Contractor jedoch garantiert einem Betreiber einen festen Wirkungsgrad. Je effizienter die Anlage läuft, desto größer ist sein Ertrag. Wenn der tatsächliche Wirkungsgrad der Anlage jedoch kleiner ist als der garantierte, fährt die Anlage für ihn einen Verlust ein. Gerade deshalb ist es von großem Interesse, den Wirkungsgrad jeder Anlage laufend zu überwachen – möglichst aus der Ferne per Browser am PC oder noch besser einem Smartphone oder Tablet.


Bild 1 Die Geräte von Tixi.Com helfen dabei, Zeit einzusparen, vorausschauend zu planen und stets über alle Heizungsanlagen umfassend informiert zu sein

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Die Geräte von Tixi.Com helfen dabei, Zeit einzusparen, vorausschauend zu planen und stets über alle Heizungsanlagen umfassend informiert zu sein

Allein in Deutschland gibt es mehr als hundert Hersteller von Heizungsanlagen mit speziellen Steuerungselektroniken. Auf die Eigenheiten dieser unterschiedlichen Regelsysteme müssen sich Contracting-Unternehmen speziell einstellen. In der Regel werden die Zählerstände der Wärmezähler und Gaszähler einmal pro Quartal oder bei kleineren Anlagen einmal im Jahr manuell vor Ort aufgenommen und später im Büro in den Computer eingegeben. Dies ist umständlich und zeitaufwendig. Viele Firmen führen diese Arbeiten nicht selbst durch, sondern wenden sich an Messdienstleister. Mit einer Verzögerung von drei bis zwölf Monaten sind allerdings weder zeitnahe Optimierung noch eine vorbeugende Wartung oder Effizienzsteigerung möglich. Doch die Fernüberwachung mit den Geräten von Tixi.Com hilft dabei, Zeit einzusparen, vorausschauend zu planen und stets über alle Heizungsanlagen (Bild 1) umfassend informiert zu sein. Deutschlandweit verfügt das Unternehmen über die einzige All-in-One-Lösung für Sub-Metering, Alarmierung, Störmeldung, Industrie 4.0 und intelligentes Datenlogging sowie Kontrolle über das Internet per Leittechnik.

Lokale Regeln – ohne IT-Know-how selbst definieren

Tixi-Gateways reagieren flexibel auf verschiedene Bedingungen. Sie können beispielsweise zu bestimmten Zeiten automatisch auf Sommerbetrieb schalten, sobald jedoch eine ausgewählte Außentemperatur nach festlegbaren Regeln unterschritten wird, schaltet das Gerät wieder auf Wintermodus um. Der Anwender definiert die Reaktionen und Bedingungen selbst. Dies ist auch ohne Einsatz teurer Gebäudeleittechnik möglich und der Monteur vor Ort muss nicht über spezielle IT-Kenntnisse verfügen, denn eine Installation ist einfach per Smartphone zu prüfen und zu korrigieren. Dies beschleunigt die Arbeit und reduziert somit auch die Personalkosten erheblich.
Als Wärmezulieferer ist man auf effizient arbeitende Heizungsanlagen angewiesen und Tixi-Geräte unterstützen dies. Wenn bei einer Anlage ein kritischer Ölstand erreicht wird, kann Tixi dem Contractor den Wartungsbedarf mitteilen, ehe die Mieter abends nach Hause kommen und bemerken, dass die Wohnung kalt geblieben ist. Dank der ereignisbasierten Arbeitsweise können die Bedürfnisse in jeder Situation individuell erfasst werden. Der Anwender definiert, wie bei bestimmten Events reagiert werden soll und das eingesetzte Tixi handelt nach diesen Vorgaben. Solche Ereignisse können beispielsweise ein zu geringer Ölstand, überschrittene Temperaturgrenzwerte oder inakzeptable Nutzungsgrade sein.

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Autoren

Dipl.-Ing. Martin Braband

Geschäftsführer und Firmengründer der Tixi.Com GmbH & Co. KG, Berlin

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