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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Effizientes, leises Gasgebläse läutet neue Ära ein

Moderne Gebäude benötigen immer weniger Heizenergie, die Heizung kann daher für einen effizienteren Betrieb je nach Gebäudegröße und Dämmung kleiner ausgelegt werden als bisher. Ändern sich die Außentemperaturen oder muss zusätzlich Brauchwasser aufgeheizt werden, ist jedoch vorübergehend eine höhere Leistung gefordert. Gasheizungen bieten hier eine schnelle Energiezufuhr bei geringer Umweltbelastung.


Um für alle denkbaren Szenarien immer eine optimale Verbrennung mit besten Verbrauchs- und Schadstoffwerten sicherzustellen, ist ein Gasgebläse mit einem möglichst breiten Leistungsbereich die beste Voraussetzung dafür. Durch die Leistungsmodulation kann einerseits der Boilerhersteller mit nur einem Modell eine große Anwendungsbandbreite abdecken. Der Endanwender andererseits hat einen höheren Komfort durch die Abdeckung hoher Leistungsanforderungen mit einem in Summe effizienteren Gerät, das durch den hohen Modulationsgrad geringere Aufheiz- und Abkühlverluste aufweist.

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Bild 1
Das neue VG 100 Gasgebläse arbeitet mit einer Modulation von mehr als 1:10 im Bereich 3 bis 50 kW

Beides spart Zeit wie Geld und reduziert den CO2-Fußabdruck bei der Gebäudeheizung.
Heizungen müssen sich heute dem vorhandenen Platzangebot im Gebäude unterordnen. Gerade im kleineren Leistungsbereich sind die Endanwender nicht mehr bereit, einen ganzen Raum nur für die Heizung zu opfern. Dem tragen die Hersteller von Brennwertthermen und Gaskesseln Rechnung – ihre Modelle bieten hohen Komfort bei minimalen Abmessungen und sind dabei umweltschonend. Einen Nachteil einer solchen individuellen Vielfalt stellte bisher die Anforderung an das Gasgebläse dar. Entweder setzten die Hersteller auf eine breite Palette von Gebläsen, die jeweils zu den Thermenkonzepten passten, oder man verzichtete auf die letzte Optimierung der Therme, um mit nur einem oder zwei Gasgebläsen die gewünschte Bandbreite der Heizleistung abdecken zu können. Mit einem Gasgebläse, das sich jetzt einfacher an die unterschiedlichsten Einbauszenarien und Heizleistungen anpassen lässt, ersparen sich die Thermenhersteller einiges an Aufwand.

Variable, kompakte Bauform

Erdgas als umweltfreundliche Brennstoffvariante ohne Platzbedarf für den Brennstoffvorrat ist weltweit sehr gefragt. Zur Anpassung an die heute vielfältigen Anforderungen moderner Gebäude bietet ebm-papst Landshut nun ein völlig neu entwickeltes Premix-Gasgebläse für Gasthermen an. Das VG 100 Gebläse ist das erste einer neuen Gebläsebaureihe, die eine Leistungsbandbreite von 1,5 kW bis 150 kW abdecken wird (Bild 1). Es arbeitet mit einer Modulation von mehr als 1:10 im Bereich von 3 bis 50 kW und bietet gegenüber dem Vorgängermodell weitere Vorteile wie z. B. den rund 5 % höheren Wirkungsgrad, die es für den Einsatz in der modernen, effizienten Wärmeerzeugung prädestinieren.
Im neuen Gebläse ist das Seitenteil aus Blech ausgeführt anstelle des üblichen Aludruckgusses. Die neue Lösung erlaubt eine optimale, kundenspezifische Steckerpositionierung. Dabei sind Venturieinheit und Seitenteil getrennt, sodass sich kundenspezifische Lösungen wie gehabt leicht auf der Gehäuseseite realisieren lassen (Bild 2).

Bild 2 Der modulare Aufbau erleichtert kundenspezifische Lösungen auf der Gehäuseseite

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Der modulare Aufbau erleichtert kundenspezifische Lösungen auf der Gehäuseseite

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Autoren

Dr. Jan Dannemann

Head of Pre-Development Function, ebm-papst GmbH, Landshut.

Dipl. Chem.  Andreas Zeiff

Redaktionsbüro Stutensee

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