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Ausgewählte Ausgabe: 07-08-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Mit EC-Technologie zum Effizienzlabel

Nach der EU-Ökodesign-Richtlinie müssen Geräte für die Wohnungslüftung seit Januar 2016 mindestens so viel Primärenergie einsparen wie sie verbrauchen und ein entsprechendes Energielabel tragen. Ab 2018 werden sich die Anforderungen weiter verschärfen. Um auf der zukunftssicheren Seite zu sein und eine möglichst gute Energieklassifizierung zu erreichen, gewinnt damit auch die Auswahl der Ventilatoren für Lüftungsanlagen zunehmend an Bedeutung. Neue Ventilatoren bieten neben einer hohen Energieeffizienz, die bereits heute zukünftige Anforderungen deutlich übertrifft, auch eine komfortable Regelung und arbeiten zudem leiser als der übliche Marktstandard.


Bild 1 Die Energiesparverordnung (EnEV) setzt nach DIN 1946–6 voraus, dass Gebäude so errichtet werden, dass diese luftundurchlässig abgedichtet sind. Dann muss der erforderliche Mindestluftwechsel durch entsprechende Lüftungsanlagen (rot markiert) sichergestellt sein

Bild 1
Die Energiesparverordnung (EnEV) setzt nach DIN 1946–6 voraus, dass Gebäude so errichtet werden, dass diese luftundurchlässig abgedichtet sind. Dann muss der erforderliche Mindestluftwechsel durch entsprechende Lüftungsanlagen (rot markiert) sichergestellt sein

Für Gesundheit, Wohlbefinden und zum Schutz der Bausubstanz ist ein ausreichender Luftwechsel zwingend erforderlich. Die Energiesparverordnung (EnEV) setzt nach DIN 1946–6 voraus, dass Gebäude so errichtet werden, dass diese luftundurchlässig abgedichtet sind. Parallel dazu muss der erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt sein. Aufgrund der Dichtheit der Gebäudehülle reicht allein die Fensterlüftung nicht mehr aus, um den vorgeschriebenen Mindestluftwechsel in den Wohnräumen zu garantieren. Folglich sind zusätzliche Lüftungsmaßnahmen erforderlich. Zudem muss ein Wohnobjekt so beschaffen sein, dass es die erforderliche Raumluftqualität ohne besondere Maßnahmen durch den Bewohner gewährleistet. Entsprechende Lüftungsanlagen sind daher bei Neubauten und Sanierung obligatorisch (Bild 1).

Kontrollierte Zu- und Abluft

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Bild 2
Bei der zentralen Klimatisierung kommen verschiedene Komponenten wie Filter, Wärmetauscher oder Be- und Entfeuchter zum Einsatz. Die Aufgabe der Ventilatoren ist es, die Luft durch all diese Komponenten zu fördern und dabei die vorhandenen Druckverluste zu kompensieren

Bei der Wohnraumlüftung lässt sich prinzipiell zwischen zentralen Systemen, also z. B. im Keller eines Ein- oder Mehrfamilienhauses platzierten Lüftungsanlagen oder dezentralen Lösungen für die Belüftung einzelner Räume, unterscheiden. Letztere eignen sich besonders um Altbestände nachzurüsten. Beide Varianten erfordern Ventilatoren, die für kontrollierte Zu- und Abluft sorgen. Bei der zentralen Klimatisierung kommen verschiedene Komponenten wie Filter, Wärmetauscher oder Be- und Entfeuchter zum Einsatz. Die Aufgabe der Ventilatoren ist es, die Luft durch all diese Komponenten sowie durch ein verzweigtes Kanalsystem zu fördern und dabei die vorhandenen Druckverluste zu kompensieren (Bild 2).

Worauf kommt es an?

Der Motoren- und Ventilatorenspezialist ebm-papst bietet für zentrale Wohnungslüftungsgeräte mit und ohne Wärmerückgewinnung geeignete Ventilatoren an, die energieeffizient arbeiten und sich mittlerweile in vielen Anwendungen bewährt haben. Häufig werden in der Wohnungslüftung Ventilatoren mit vorwärtsgekrümmten Trommellaufrädern verwendet. Hinsichtlich der Energieeffizienz muss man allerdings Abstriche machen. Im Teillastbetrieb erreicht die Regelgenauigkeit nur schwer die erforderlichen Grenzwerte.

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Autoren

Dipl. Ing. (FH) Uwe Sigloch

Leiter Market Management Bereich Lüftungs- und Klimatechnik, ebm-papst Mulfingen.

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