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Ausgewählte Ausgabe: 07-08-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Viele Anwendungen, eine Lösung

In Reinraum- und Laborbereichen müssen Nutzer stets über die aktuellen Raumkonditionen informiert sein. Gewährleistet wird dies in der Regel durch Signalisierungseinheiten in den Türbereichen, die Aufschluss über verschiedene Parameter sowie deren Grenzwertverletzungen geben und auch eine Regulierung ermöglichen. Nun wurde ein Interface zur Bedienung und Überwachung entwickelt, das nicht nur besonders einfach in der Handhabung ist, sondern im Gegensatz zu bisherigen Modellen auch universell in unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt werden kann.


Bild 1 In Reinraum- und Laborbereichen müssen Nutzer stets über die aktuellen Raumkonditionen informiert sein

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In Reinraum- und Laborbereichen müssen Nutzer stets über die aktuellen Raumkonditionen informiert sein

Schon die kleinste Abweichung in den Raumbedingungen kann in Reinräumen oder Laboren negative Folgen haben (Bild 1).

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In der Regel werden Signalisierungseinheiten in den Türbereichen eingesetzt, die Aufschluss über verschiedene Parameter sowie deren Grenzwertverletzungen geben und auch eine Regulierung ermöglichen

Ein falscher Raumdruck beispielsweise führt unter Umständen zur Kontamination von Produkten. Um dies zu verhindern, werden für die Regelung und Überwachung dieser Räumlichkeiten – neben dem Raumdruck unter anderem auch hinsichtlich Temperatur und relativer Feuchte – Signalisier- und Bedieneinheiten eingesetzt (Bild 2). Während bisher für jeden Bereich ein eigenes Gerät verwendet werden musste, kann das von Sauter neu entwickelte Interface FCCP 200 jedoch für unterschiedlichste Anwendungen genutzt werden. In Kombination mit dem Raumcontroller EY-RC504 oder dem VAV-Kompaktregler von Sauter eignet es sich nicht nur für die Raumdruck- oder Laborraum-, sondern auch für die Laborabzugsregelung. Dazu werden die notwendigen Funktionen auf Seiten des zugehörigen Controllers programmiert und/oder parametriert.

Eindeutige Signalisierung der Betriebszustände durch Ampelfunktion

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Mit der FCCP 200 wurde ein Interface zur Bedienung und Überwachung entwickelt, das nicht nur besonders einfach in der Handhabung ist, sondern im Gegensatz zu bisherigen Modellen auch universell in unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt werden kann

Laborabzüge müssen nach EN 14175 Teil 2 mit einer Bedien-und Signalisierungseinheit ausgerüstet sein, die deren sicheren Betrieb im Labor anzeigt. Um das Bedienpersonal vor einem fehlerhaften Zustand des Abzugs eindeutig zu warnen, müssen die Geräte über eine akustische und optische Alarmierung verfügen. Jede FCCP 200-Einheit ist daher mit einem internen Buzzer sowie mit einem Punktmatrix-Display mit konfigurierbarer vierfarbiger Hintergrundbeleuchtung – zur Auswahl stehen Weiss, Grün, Gelb und Rot – ausgerüstet (Bild 3). Mittels einer Ampelfunktion wird auf den ersten Blick erkennbar, in welchem Zustand sich der Abzug befindet und ob Grenzwerte überschritten wurden. Diese Anzeige kann genauso für die Überwachung ganzer Räume genutzt werden. Die Bedienungsmöglichkeiten des Interfaces umfassen bei der Laborabzugsregelung das Ein- und Ausschalten des Abzugs, das Schalten des Lichtes und den Vorrangbetrieb (min/max) sowie die Quittierung des akustischen Alarms. Darüber hinaus lassen sich durch die freie Konfigurierbarkeit der hintergrundbeleuchteten kapazitativen Sensortasten mittels Sauter Standard-Softwaretools anwendungs- beziehungsweise nutzerspezifische Funktionen realisieren, durch die sich das Gerät sehr flexibel einsetzen lässt.

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Autoren

Dip.- Ing. (FH) Christian Haberstroh

Product Manager Life Sciences bei Sauter Controls, Freiburg

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