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Ausgewählte Ausgabe: 07-08-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Im Zeichen der neuen Energiewelt

Drei Tage lang gefüllte Hallen und gute Stimmung bei Ausstellern und Besuchern: Über 1 100 Aussteller aus 51 Ländern präsentierten vom 31. Mai bis 2. Juni 2017 innovative Lösungen und Produkte auf der Intersolar Europe und der parallel stattfindenden ees Europe, der größten und besucherstärksten Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme. Dabei besonders im Fokus: Das Thema Smart Renewable Energy. In diesem Jahr präsentierten sich die Leitmessen mit einer Halle mehr als im Vorjahr. Beide Messen begrüßten 2017 rund 40 000 Besucher in München.


Rund 40 000 Besucher begrüßten Intersolar Europe und ees Europe in München. Im Bild interessierte Besucher bei einer Präsentation auf der Intersolar

Rund 40 000 Besucher begrüßten Intersolar Europe und ees Europe in München. Im Bild interessierte Besucher bei einer Präsentation auf der Intersolar

Ein weiterer Schritt in eine regenerative Energiezukunft: Laut dem Verband SolarPower Europe wird der jährliche weltweite Zubau von PV-Anlagen 2017 erstmals die 80 GW-Marke überschreiten. Schon im Jahr 2016 war der Zubau um rund 50 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Rahmen der diesjährigen Intersolar Europe Conference veröffentlichte SolarPower Europe die neuen Zahlen in ihrem „Global Market Outlook for Solar Power 2017–2021“. Die Entwicklung erreicht damit eine neue energiewirtschaftliche Dimension.
„In unserer Vision ‚24 Stunden Sonne‘ wird es klar eine Energiezukunft geben, in der sämtliche Energie aus erneuerbaren Quellen kommt,“ sagt Martin Hackl, Leiter der Business Unit Solar Energy bei der Fronius International GmbH. „Genau das werden wir dadurch erreichen, indem wir die vier Säulen dieser Zukunft beachten – Energie intelligent und effizient zu erzeugen, zu verteilen, zu speichern und zu verbrauchen.“

Intelligent vernetzt: Smart Renewable Energy

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Die ganzheitliche Betrachtung von der Energieerzeugung bis zum -verbrauch und die Technik, die diese analysiert, optimiert und verschiedene technische Einrichtungen vernetzt, war u.a. ein präsentes Thema in München

Die Energiewirtschaft erlebt derzeit durch die zunehmende Digitalisierung einen Umschwung. Die neue Energiewelt stand deshalb im Mittelpunkt der Intersolar und ees Europe. So fokussierten die diesjährigen Messen die intelligente Vernetzung verschiedenster Arten der Erzeugung sowie leistungsfähige Speichersysteme und die optimierte Nutzung von Energie. Besucher erfuhren auf den Messen alles Wissenswerte über die Herausforderungen zur effizienten, sicheren und kostengünstigen Integration erneuerbarer Energien und den neuen Geschäftsmodellen, die sich in der Energiewirtschaft der Zukunft ergeben. „Nur mit der Digitalisierung ist es möglich, alle Komponenten der Sektorkopplung, also Strom, Wärme und Mobilität, intelligenter und effizienter miteinander zu verbinden. Wir brauchen Lösungen, die eine Kommunikation zwischen diesen Bereichen gewährleisten und Optimierungen über Sektoren hinweg ermöglichen“, sagt Dr. Bernd Koch, Leiter Dezentrale Energie Systeme bei der Siemens AG.

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